Kommando zurück: Der Hahnenbach bleibt ein müdes Rinnsal


Der Hahnenbach wird vorerst weiter in seinem derzeitigen Zustand als müder Rinnsal bleiben. Die von den kirner-land-nachrichten voreilig angekündigte Wiederinbetriebnahme der Staustufen wird es nicht geben. Grund dafür ist die geplante Baustelle links und rechts des Bachlaufs für den Dycker. Dass die Baumaßnahme längst Fahrt aufgenommen haben sollte birgt eine gewisse Ironie. Es dauert halt alles immer etwas länger. Wen jucken da die Auswirkungen auf das Umfeld, etwa die Verlegung des Brückenfestes auf den Parkplatz Mauergasse, was im Nachhinein betrachtet unnötig war. Eigentlich sollten die Arbeiten bereits im Mai beginnen. Bis heute ist von einer Baustelle jedoch nichts zu sehen. Inzwischen steht der Juli vor der Tür, die Ferienzeit beginnt – eine Phase, in der größere Baumaßnahmen erfahrungsgemäß nicht selten ins Stocken geraten oder sich weiter verzögern. Und die Staustufen bleiben im Lager Die Folge: Die steinigen Flächen bleiben sichtbar, der Bach führt weiterhin nur wenig Wasser, und der gewünschte Effekt für Stadtbild und Aufenthaltsqualität bleibt aus. Sollte sich der Baubeginn weiter verschieben, droht am Ende genau das Szenario, das viele befürchten: Der Sommer ist vorbei und die Staustufen blieben umsonst draußen.

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