Wenn ein Mitorganisator selbst zum Stift greift und ein Bild liefert, darf man gespannt sein. Peter Jung, der die Hochstettener Straßenkerb mit organisiert hat, hat seine ganz eigene Bilanz des Festes gezogen – und kommt aus dem Schwärmen kaum noch heraus. Aber warum auch nicht? Wenn eine Premiere so gut läuft, darf man sich schließlich auch einmal selbst auf die Schulter klopfen. Ehre, wem Ehre gebührt! Deshalb wollen wir seinen Pressebericht unseren Lesern natürlich nicht vorenthalten. Hier kommt sein persönlicher Rückblick auf eine Hochstettener Straßenkerb, die wegen der Gemeischaftsarbeit offenbar so erfolgreich war, dass man am liebsten gleich wieder von vorne anfangen würde:
„Wohin mit der Kerb, wenn die Brücke nach Hochstädten erneuert wird? In die Hermann-Besemüller-Straße vor die Turnhalle! Vorweg: ein voller Erfolg!! Bereits zum Fassanstich durch Bürgermeister Hans-Helmut Döbell war der Festplatz total gefüllt, wie auch am Sonntag. Unter Federführung der Ortsgemeinde bewirtschafteten Sportverein, Turnverein, Wilde Narren und Jugendclub den Festplatz. Für Speisen und Getränke war bestens gesorgt. Die Musik kam diesmal aus der Dose – kein Problem für die Gäste! Um Rücksicht auf die Anwohner zu nehmen, endete die Veranstaltung um 24:00 Uhr. Der Sonntag begann mit einem Gottesdienst um 11:00 Uhr. Der Kerbe-Gottesdienst fand auf der Straße vor der Turnhalle statt – entgegen der einstimmigen Meinung des Presbyteriums, das gegen diese Form des Gottesdienstes war. Pfarrerin Barth und Peter Jung vom Organisationskomitee entschieden sich jedoch für diese Form der Bürgernähe.
Pfarrerin Barth gestaltete einen RICHTIGEN Kerbe-Gottesdienst – der Applaus für die Pfarrerin sprach Bände. Anschließend wurde in die Hörner geblasen – die Jagdhornbläser gestalteten den Übergang zum Mittagessen. Gegrilltes und Suppen für den Hunger! Der Tanz der Kinder des Sportvereins sowie Kaffee und Kuchen am Nachmittag und die anschließende Tombola beendeten den Kerbe-Sonntag. 18:00 Uhr war „Deadline“ – Abbau!! Im nächsten Jahr wieder, mit gewissen Änderungen – man lernt nie aus!! … und dann ist die Brücke bestimmt in der Erneuerung … und viele Bürger in der Nachbarschaft fanden diese Veranstaltung toll!„




