Ein Helm, ein Spaten, ein Foto: Baustelle! Startschuss für die „Kyrburg Terrassern“

Spatenstich unter der Woche für ein tolles Projekt in Kirn: Am alten Eiskeller entstehen barrierefreie Wohnungen mit perfektem Blick über die Stadt. Ein gutes Zeichen in doppelter Hinsicht. Die Wohnungen werden gebraucht, und ein jahrelanger Leerstand sowie Durcheinander ist beendet. Das Ganze hört auf den klangvollen Namen „Kyrburg-Terrassen“ – das klingt nach Zukunft, Komfort und ein bisschen Schlossblick fürs Gemüt. Wie immer bei solchen Anlässen standen die Beteiligten geschniegelt bereit, Spaten in der Hand, Bauhelme auf dem Kopf. Weit und breit keine Baustelle, kein Bagger, keine herabfallenden Gefahren. Nur ein Haufen Erde und viel Symbolik. Der Bauhelm spielt dabei eine zentrale Rolle. Kaum sitzt er auf dem Kopf, verwandelt sich der Politiker gefühlt vom Redner zum Bauherrn.

Eben noch Haushalt, Ausschuss und Aktenordner – jetzt plötzlich Tiefbaukompetenz. Der Helm verleiht Autorität, Tatkraft und das sichere Gefühl: Ich baue hier gerade persönlich. Ohne Helm wäre es ein Fototermin. Mit Helm ist es Fortschritt. Der Helm macht aus einem Termin ein Projekt und aus einem Spatenstich eine fast schon handfeste Bautätigkeit. Dass die Ehrengäste Julia Klöckner und Bettina Dickes den Spatenstich nur mit Bauhelm wagten, ist absolut nachvollziehbar. Schließlich hätte jederzeit etwas auf sie herabfallen können. Zwar keine Dachziegel, keine Balken und kein Gerüst – aber Symbolik ist bekanntlich tückisch. Sicher ist sicher. Aber geschenkt. Die Kyrburg-Terrassen sind wichtig für Kirn, und wenn Bauhelme dabei helfen, dem Moment Gewicht zu verleihen, dann darf man ruhig schmunzeln.Also Helm auf und durch.