Nachrichten aus der Wirtschaft: Gut ist, dass die Simona AG Jahr für Jahr genau das liefert, was an der Börse selten in dieser Verlässlichkeit zu finden ist: Kontinuität. Für das Geschäftsjahr 2025 werden erneut 1,75 Euro Dividende je Aktie ausgeschüttet, insgesamt 10,5 Millionen Euro. Bei einem Bilanzgewinn von 30,37 Millionen Euro bleibt damit ein Rest von 19,87 Millionen Euro im Unternehmen, der die Grundlage für künftige Stabilität legt. In diesem stabilen Gefüge spielt die Dr. Wolfgang und Anita Bürkle-Stiftung eine zentrale Rolle. Mit ihren rund 31,27 Prozent Anteil an der Simona AG, also etwa 1,88 Millionen Aktien, fließen ihr Jahr für Jahr rund 3,28 Millionen Euro Dividende zu. Was für ein Batzen! Ein kontinuierlicher Geldstrom, der nicht von kurzfristigen Marktbewegungen abhängt, sondern von einem über Jahrzehnte gewachsenen industriellen Fundament getragen wird.
Diese Mittel bleiben jedoch nicht im abstrakten Finanzkreislauf stehen. Die Stiftung ist darauf ausgerichtet, Vereine, soziale Projekte, Menschen in Notlagen, Bildungseinrichtungen und zahlreiche weitere gemeinnützige Initiativen zu unterstützen. Damit wird aus einem wirtschaftlichen Ertrag unmittelbar gesellschaftliche Wirkung – konkret, regional und dauerhaft. Und der Säckel wird nie leer. NIEMALS! Vor diesem Hintergrund lässt sich auch die historische Bedeutung der Stiftungsgründer einordnen. Mit der Errichtung dieser Struktur haben sie einen langfristigen Grundstein gelegt, der weit über ihre eigene Lebenszeit hinauswirkt. Die Idee, unternehmerisches Eigentum in eine dauerhafte gemeinnützige Form zu überführen, hat eine Institution geschaffen, die nicht auf kurzfristige Effekte angewiesen ist, sondern prinzipiell in der Lage bleibt, Jahr für Jahr Hilfe zu leisten.
So betrachtet stehen die Gründer sinnbildlich für eine Generation von Unternehmern, die nicht nur Wertschöpfung organisiert, sondern auch Verantwortung in eine dauerhafte Struktur überführt hat. Ihr Vermächtnis ist kein statisches Denkmal, sondern ein funktionierendes System: ein wirtschaftlich getragenes Fundament, das fortlaufend Mittel generiert und damit kontinuierlich gesellschaftliche Unterstützung ermöglicht. In dieser Logik entsteht ein bemerkenswert stabiles Gesamtbild: 30,37 Millionen Euro Gewinn, davon 10,5 Millionen Euro Dividende, und ein signifikanter Anteil davon fließt in eine Stiftung, die auf langfristige Wirkung ausgelegt ist. Ein Konstrukt, das weniger durch Lautstärke auffällt als durch Beständigkeit – und gerade deshalb über Generationen hinweg wirksam bleibt.




