400 Gäste am Freitag, 800 am Samstag: Brückenfest zieht positive Bilanz

Besser ein Brückenfest auf dem Parkplatz in der Mauergasse als gar kein Brückenfest. Angesichts der angekündigten Bauarbeiten links und rechts des Hahnenbachs war der Umzug des traditionsreichen Festes praktisch alternativlos. „Wir wurden vor die Wahl gestellt, das Fest für die Dauer der Bauarbeiten – das dürften etwa zwei Jahre werden – ausfallen zu lassen oder einen neuen Standort zu suchen“, erklärt Organisator Danny Weidner. Die Entscheidung fiel schließlich zugunsten des Mauergassenparkplatzes. Rückblickend war dies offenbar die richtige Entscheidung. Weidner zeigte sich mit dem Verlauf und der Resonanz sehr zufrieden. Rund 400 Gäste am Freitag und etwa 800 Besucher am Samstag sorgten für eine gute Stimmung und belegten, dass das Brückenfest auch an seinem Ausweichstandort funktioniert. Angesichts zahlreicher weiterer Veranstaltungen in der Region seien diese Besucherzahlen sogar als sehr erfreulich zu bewerten.

Besonders positiv fiel auf, dass das Fest über beide Tage hinweg ausgesprochen friedlich verlief. Weder der Sicherheitsdienst noch der Sanitätsdienst hatten nennenswerte Einsätze zu verzeichnen. Für die Mitarbeiter beider Dienste verliefen die Abende entsprechend ruhig. Die Besucher feierten ausgelassen, aber verantwortungsbewusst, sodass es zu keinen größeren Zwischenfällen kam. Damit bestätigte das Brückenfest einmal mehr seinen Ruf als familiäre und entspannte Veranstaltung. Natürlich konnte der neue Standort den besonderen Charme des angestammten Festgeländes nicht vollständig ersetzen. Die Atmosphäre am Hahnenbach, unter schattigen Bäumen und in unmittelbarer Nähe zur Brücke bleibt für viele Besucher ein wesentlicher Bestandteil des Festes. Dennoch zeigte sich, dass die Veranstaltung auch auf dem Parkplatz in der Mauergasse angenommen wird und ihren festen Platz im Veranstaltungskalender behaupten kann.

Bereits jetzt steht fest, dass das Brückenfest auch im kommenden Jahr erneut in der Mauergasse stattfinden wird. Solange die Bauarbeiten – wenn sie denn losgehen – andauern, bleibt dies die praktikabelste Lösung. Danach soll die Veranstaltung wieder an ihren ursprünglichen Standort zurückkehren. Für die nächste Auflage sind nach Angaben der Verantwortlichen kleinere Anpassungen im Ablauf und beim Programm vorgesehen. „Besser geht immer“, lautet die Devise der Organisatoren. Das Fazit fällt dennoch eindeutig aus: Das Brückenfest hat den Standortwechsel erfolgreich gemeistert. Die Besucher kamen, die Stimmung stimmte und das gesamte Wochenende verlief friedlich und harmonisch – genau das zählt am Ende.

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