Tobias Helfenstein hat beschlossen, dass 2027 gar nicht so weit weg ist, wie es der Kalender uns weismachen will – und bringt sich vorsorglich schon mal in Stellung. Mit Videobotschaft. Weil: Wenn man schon früh anfängt, dann bitte auch sichtbar. Cool kommt er daher, stilecht im passenden T-Shirt mit der klaren Botschaft: „Tobi wählen“. Man kann schließlich nie früh genug anfangen, den eigenen Namen unters Volk zu bringen. Ohne Partei, ohne Parteibuch, ohne das übliche politische Beiwerk – quasi der politische Selbstversuch im Freiflug. Das hat Charme. Und Risiko. Denn wo keine Partei ist, die einem den Rücken freihält, muss man selbst liefern: Inhalte, Präsenz, Durchhaltevermögen. Der frühe Vogel fängt den Wurm, heißt es ja. In der Kommunalpolitik gilt allerdings manchmal eher: Der frühe Vogel wird zuerst angeschaut. Und zwar sehr genau. Wer jetzt schon losläuft, hat viel Zeit, sich bekannt zu machen – aber eben auch viel Zeit, sich angreifbar zu machen.
Ein Jahr ist politisch ungefähr eine Ewigkeit. Da kann man sich mehrfach neu erfinden. Oder auch mehrfach stolpern. Immerhin: Er ist der Erste. Und der Erste hat einen Vorteil – er ist schon da, während andere noch überlegen, ob sie überhaupt aufstehen sollen. Ob das reicht, wird sich zeigen. Denn erfahrungsgemäß dauert es nicht lange, bis weitere Kandidaten aus dem Gebüsch springen und ebenfalls „hier!“ rufen. Unterm Strich bleibt: Helfenstein macht das, was man klug machen kann – früh sichtbar sein, Präsenz zeigen, Anspruch formulieren. Und er will weitere programmatische Videobotschaften unter dem Motto „Kann der das“ folgen lassen, damit die Wähler wissen, wofür er steht, was er will und wie er dem Kirner Land frischen Schwung verpassen kann. Frischer Schwung? Mpment, da war doch mal was. Ist lange her.






Hat er eine Homepage, Name auf 𝕏 oder einen WhatsApp Kanal? Möchte mal gucken. Danke.
Ist meines Wissens in Arbeit…