Beim romantischen Gartenfest auf Schloss Dhaun war nicht nur diese Leserin zu Gast – auch das Ordnungsamt zeigte Präsenz. In einem Leserbrief schildert sie ihre Eindrücke und lässt dabei mit feiner Ironie einen Muttertag Revue passieren, der anders endete als erwartet.
„Liebes Ordnungsamt, liebes Kirner Land, erst einmal vielen Dank für die ganz besondere Muttertags-Überraschung. Während andere Besucher Erinnerungsfotos, schöne Momente und vielleicht ein Glas Wein mit nach Hause genommen haben, durften wir zusätzlich noch ein „Knöllchen“ als liebevolle Aufmerksamkeit einstecken. Wirklich eine außergewöhnliche Serviceleistung. Wir besuchen die Veranstaltung seit Jahren sehr gerne und haben bisher selbstverständlich immer auf den ausgeschilderten Parkplätzen geparkt. Dieses Jahr wollte ich meiner Mutter – trotz ihrer starken Einschränkungen bei längeren Fußwegen – einfach einen schönen und möglichst stressfreien Muttertag ermöglichen. Daher habe ich bewusst in der Nähe geparkt, damit sie überhaupt an diesem wunderschönen Fest teilnehmen kann. Umso erstaunlicher war es dann, dass ausgerechnet an einem Tag, an dem Familien, ältere Menschen und Besucher zusammenkommen, offenbar der wichtigste Programmpunkt die Jagd nach parkenden Autos war. Besonders bemerkenswert: Die Busse konnten problemlos vorbeifahren. Es ging also offensichtlich weder um eine akute Behinderung noch um Gefahr, sondern eher um das Prinzip. Dabei geht es nicht einmal um die 10 Euro. Es geht vielmehr um diese „nette Geste“, mit der man langjährigen Besuchern den Tag abschließend noch vermiesen kann – wohlgemerkt bei einer Veranstaltung, für die man bereits Eintritt bezahlt. Wirklich schade. Ein so schönes Event verdient eigentlich einen schöneren Abschluss als einen Strafzettel unter dem Scheibenwischer. Armes Kirner Land, wenn man meint, Gästen und Familien auf diese Weise Danke sagen zu müssen.“
Christina Pries, Breitenheim





Warum nutzt man nicht einfach den kostenlosen Shuttle-Service, der einen direkt bis vor den Eingang bringt? Näher kann man selbst nicht parken. Absolut stressfrei – und man spart sich die lästige Parkplatzsuche. Die Busse fuhren sehr regelmäßig, sodass es praktisch kaum Wartezeiten gab.Nur mal so als Tip für den nächsten Besuch.