In der jüngsten Haushaltssitzung wurde ein Stellenzuwachs um eine Position angekündigt – allerdings einer mit eingebautem Verfallsdatum, denn perspektivisch soll an anderer Stelle wieder eine Stelle entfallen. Die CDU trägt diesen Zwischenschritt mit, so der O-Ton in der Haushaltsrede. Nach übereinstimmenden Informationen aus dem Umfeld der Beteiligten steht der zusätzliche Posten im Zusammenhang mit der anstehenden Wahl des neuen VG-Wehrleiters. Als aussichtsreicher Kandidat gilt demnach Jeffrey Mitchell. Offiziell bestätigt ist dies zwar nicht, doch in Feuerwehr- und Politikerkreisen wird sein Name seit Längerem gehandelt. Mitchell soll – sofern er gewählt wird – die Nachfolge von Markus Späth antreten und perspektivisch auch bei der Verbandsgemeinde tätig werden. Formell steht die Wahl noch aus. Sie erfolgt am 11. März geheim, entschieden ist erst etwas, wenn die erforderliche Mehrheit erreicht ist. Manche Beobachter würden wohl sagen: Vieles deutet darauf hin. Doch bis zum offiziellen Händedruck, zur Übergabe der Ernennungsurkunde und zum obligatorischen Pressefoto bleibt alles eine Prognose – wenn auch eine mit bemerkenswert klarer Kontur. Unstrittig scheint indes, dass Mitchell die fachlichen Voraussetzungen mitbringt. Als Berufsfeuerwehrmann verfügt er über professionelle Erfahrung – solide Grundlagen für ein Amt, das im Kirner Land nicht nur Organisationstalent, sondern auch Führungsstärke verlangt. Großes Glück für die Region, dass man einen solchen Fachmann an der Angel hat.
VG-Wehrführer: Die große Unbekannte namens Mitchell




