Es sind die Momente, in denen keine Zeit für lange Abstimmungen bleibt. Wenn im Wald die Flammen steigen, entscheidet nicht Bürokratie – sondern Einsatzbereitschaft, Technik und Mut. Als das Forstamt Soonwald, in Person von Forstamtsleiter Konrad Leicht, Hilfe anforderte, reagierte der Forstbetrieb Klostermann aus dem Kirner Land ohne Zögern. Noch am Samstagabend, gegen 22 Uhr, wurden Maschinen verladen, darunter ein schwerer Harvester, und in Richtung Traisen gebracht. Der Auftrag war klar: Schneisen schlagen, dem Feuer die Nahrung entziehen, den Wald verteidigen. Die Nacht wurde zur Belastungsprobe. In dichter Dunkelheit arbeiteten Mensch und Maschine Seite an Seite gegen eine Naturgewalt, die keine Pause kennt. Kaum war der Morgen erreicht, gab es eine kurze Unterbrechung – doch schon am Abend ging der Einsatz erneut in die Nacht.
Solche Szenen sind kein Ausnahmefall für den Betrieb, sondern Ausdruck eines klaren Leistungsprofils. Der Forstbetrieb Klostermann ist auf anspruchsvolle Waldarbeiten spezialisiert – von mechanisiertem Holzeinschlag über Rückung bis hin zu Verkehrssicherung und Problembaumfällungen. Modernste Technik und erfahrene Maschinenführer gehören zum Alltag. Auch im aktuellen Waldbrandgeschehen wurde genau dieses Können sichtbar: Mit schwerem Gerät wurden strategische Brandschneisen im unwegsamen Gelände geschaffen, um die Ausbreitung des Feuers zu stoppen und Einsatzkräfte am Boden zu unterstützen. Es ist ein Einsatz zwischen Risiko und Verantwortung – ohne große Worte, aber mit maximaler Wirkung. Keine Frage, hier wird nicht gefragt, ob es passt. Und hier wird auch nicht zm Entlohnung gefeilscht. Hier wird geholfen. Denn wenn der Wald brennt, zählt am Ende nur eines: dass jemand da ist, der handelt. Und alles Bürokratische kommt danach.




