Kirner Land plant Millioneninvestition: Jahnbad soll komplett erneuert werden

Bei der gestrigen Sitzung des Verbandsgemeinderates Kirner Land fiel die Grundsatzentscheidung: Das Jahnbad soll nicht nur modernisiert, sondern gleich konsequent in die energetische Zukunft geführt werden. Die Ratsmitglieder sprachen sich für die zweite, ambitioniertere Variante aus. Zur Wahl standen zwei Modelle: Variante eins sah eine Kombination aus Wärmepumpen und einer Gas-Brennwertanlage vor – ein Hybridmodell mit einem hohen Anteil erneuerbarer Energien, aber weiterhin mit fossiler Unterstützung. Variante zwei geht einen Schritt weiter: Hier wird vollständig auf Gas verzichtet und die Wärmeversorgung komplett über eine Sole-Wasser-Wärmepumpenkaskade sichergestellt. Doch bei aller Zukunftsmusik steht die Entscheidung unter einem entscheidenden Vorbehalt. Die gesamte Planung ist an die Bewilligung von Bundesfördermitteln geknüpft. Ohne Zuschüsse aus dem Topf „Sanierung kommunaler Sportstätten“ wird es die Millioneninvestition nicht geben. Und das kann dauern. Anders gesagt: Der Rat hat den Weg in Richtung eines fossilfreien und umfassend sanierten Jahnbads eingeschlagen – ob daraus tatsächlich eine Baustelle und später ein modernes Freibad wird, entscheidet sich erst, wenn die Förderzusage vorliegt. Ohne Fördermittel keine Sanierung.

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