Was ist von „In Kirn spielt die Musik“ oder „Länderabende“ übrig geblieben?

Diese Frage wurde in den vergangenen Tagen mehrfach an die kirner-land-nachrichten herangetragen: Kein Auftakt, keine Ankündigung, keine Termine. Es wirkt beinahe so, als sei das beliebte Erfolgsformat kommentarlos vom Veranstaltungskalender verschwunden – als hätte es die sommerliche Musikreihe auf dem Marktplatz nie gegeben. Woran liegt es? Darüber herrscht bislang Stille – im wahrsten Sinne des Wortes. Offizielle Informationen gibt es nicht. Ob fehlende Zeit, mangelndes Personal oder nachlassendes Interesse die Gründe sind, bleibt Spekulation. Fest steht jedoch: Die Betreiber der „Pumpe“, des „Santorini“ und des Eiscafés „Venezia“ wären erneut bereit gewesen, sich an der Veranstaltungsreihe oder an einer anderen gleichgelagerten Initiative zu beteiligen, berichtet Pumpe-Wirt Hassan Sarman.

Die übrigen Gastronomen offenbar nicht. Wenn sich am Ende nur zwei oder drei Betriebe die Kosten teilen sollen, während andere von den Veranstaltungen profitieren würden, ist eine Fortsetzung kaum wirtschaftlich darstellbar. Bereits im vergangenen Jahr hatte man mit einzelnen griechischen und italienischen Themenabenden – jeweils donnerstags – versucht, neue Akzente abseits der Musikreihe zu setzen. Doch auch dieses Konzept konnte sich nicht dauerhaft etablieren und wird in diesem Jahr ebenfalls nicht fortgeführt. So bleibt es in diesem Sommer wohl ruhig auf dem Kirner Marktplatz. Statt Live-Musik und geselligem Treiben herrscht Stille – und mit ihr die Frage, ob „In Kirn spielt die Musik“ endgültig Geschichte ist oder doch noch eine Zukunft hat.

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