Tankstelle in Hochstetten „Mitte“ vor dem Aus – zieht sich Scherer-Gruppe zurück?

Um die geplante Tankstelle an der Ausfahrt Hochstetten „Mitte“ gibt es derzeit unterschiedliche Einschätzungen und zunehmende Spekulationen. Nach bislang unbestätigten Informationen ist offen, ob das Projekt der Scherer-Gruppe wie ursprünglich vorgesehen umgesetzt wird. Eine offizielle Bestätigung über eine mögliche Aufgabe oder Fortführung des Vorhabens liegt derzeit nicht vor. Das Grundstück wurde vor rund drei Jahren im Rahmen eines Vorvertrags mit der Ortsgemeinde gesichert. Die setzte große Hoffnungen in das Projekt. Vorgesehen war ursprünglich der Bau einer Tankstelle mit angeschlossenem Verbrauchermarkt zur Stärkung der regionalen Grundversorgung. Ob und in welchem Zeitrahmen diese Planung weiterverfolgt wird, ist öffentlich bislang nicht konkret erkennbar. Nach der Unterzeichnung im Januar 2023 sollte zunächst die Wirtschaftlichkeit des Standorts geprüft werden. Ergebnisse dieser Prüfung wurden bislang nicht veröffentlicht. Drei Jahre ist eine lange Zeit.

Welche Faktoren dabei eine Rolle spielen, ist öffentlich nicht im Detail bekannt. Diskutiert werden unter anderem infrastrukturelle Rahmenbedingungen, ohne dass hierzu eine offizielle Bewertung vorliegt. Aus dem Umfeld der Ortsgemeinde wird berichtet, dass Überlegungen bestehen, eine verbindliche Entscheidung über die weitere Entwicklung einzufordern, um Planungssicherheit für die Fläche zu erhalten. Die steht auch bei anderen hoch im Kurs. Eine Anfrage der „Kirner-Land-Nachrichten“ an die Scherer-Gruppe wurde zwar im Eingang bestätigt, eine inhaltliche Stellungnahme liegt bislang jedoch nicht vor. Unabhängig von der weiteren Entwicklung gilt das Grundstück aufgrund seiner Lage weiterhin als wirtschaftlich interessant. Eine mögliche Neuvermarktung wird von Beobachtern als grundsätzlich denkbar angesehen.

3 thoughts on “Tankstelle in Hochstetten „Mitte“ vor dem Aus – zieht sich Scherer-Gruppe zurück?

  1. Wäre vermutlich eine sinnvolle Entscheidung, dort nicht zu bauen. Diese Fläche sollte man lieber der Nahe überlassen, falls es wieder zu einem Ereignis wie 92/93 kommen sollte.

  2. Wie wäre es da einen Tesla Schnelllader hinzubauen, ich denke SuperCharger, heißen die. Plus ein Restaurant.

    Bei Tesla dürfen auch andere Fahrzeuge laden. Und entlang der B41 wäre das ein perfekter Standort. Und das Restaurant hätte regelmäßig Besuch durch die wartenden Elektroautofahrer.

    Das wäre die große Chance.

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