Wenn die Fräse weiterzieht: Warum nicht die Chance für den Radweg gleich mit nutzen


Endlich ist es soweit: Die Fahrbahn der L 232 zwischen Merxheim und Meddersheim wird grundlegend erneuert. Über viele Jahre hinweg wurden lediglich einzelne Schadstellen mit Kaltasphalt ausgebessert, doch nun erhält die Strecke einen vollständig neuen Fahrbahnbelag. Damit findet die bisherige „Hoppelstrecke“ ein Ende und die Verkehrssicherheit sowie der Fahrkomfort werden nachhaltig verbessert. Derzeit laufen bereits die Fräsarbeiten. Im Anschluss daran erfolgt der vollständige Neuaufbau der Fahrbahn in zwei Bauabschnitten. Die Maßnahme begann am Montag, 13. April, zunächst im Abschnitt zwischen Merxheim und der K 97. Aufgrund der geringen Fahrbahnbreite können die Arbeiten ausschließlich unter Vollsperrung durchgeführt werden.

Die Umleitung wird über die L 232 bis Martinstein, weiter über die B 41 in Richtung Bad Kreuznach sowie in Gegenrichtung ausgeschildert. Die Verbindung zwischen Meddersheim und Monzingen über die K 97 bleibt während dieses Bauabschnitts weiterhin möglich. Im Anschluss an diesen ersten Abschnitt folgt die Erneuerung des Bereichs zwischen der K 97 und Meddersheim (Menschels Vitalresort). Der genaue Baubeginn dieses zweiten Bauabschnittes wird – so heißt es auf der Internetseite des Landesbetriebes – rechtzeitig gesondert bekanntgegeben. Im Zuge der Maßnahme wird zudem vereinzelt angeregt, die Fräsarbeiten gegebenenfalls auch auf angrenzende Radwegebereiche auszudehnen, da dort in Teilabschnitten durch Wurzelaufwuchs Schäden am Belag entstanden sind. Ist man so flexibel? Wenn die Fräse schon mal da ist? Wohl kaum!

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