Der Fernsehgottesdienst am heutigen Sonntagmorgen war besonders. Ab 9.30 Uhr übertrug das ZDF live aus Mallorca – und mittendrin: das Pfarrerehepaar Martje Mechels und Holmfried Braun (Bildschirm-Foto). Gefeiert wurde in der Kirche La Porciúncula, der sogenannten „Kristallkirche“, unter dem Motto „Sonne und Salz“. Es war ein schöner und lebendiger Gottesdienst, der die besondere Atmosphäre der Insel ebenso einfing wie die Offenheit und Wärme der Gemeinde. Mit der Botschaft „Ihr seid das Salz der Erde, ihr seid das Licht der Welt“ setzten sie einen eindrücklichen Impuls, Glauben im Alltag zu leben. Für viele Zuschauerinnen und Zuschauer war dieser Gottesdienst weit mehr als eine Übertragung aus dem Urlaubsort. Denn Martje Mechels und Holmfried Braun sind im Kirner Land keine Unbekannten. In ihren Anfangsjahren waren sie in der evangelischen Kirchengemeinde Sankt Johannisberg aktiv – engagiert, herzlich und mit einer Nähe zu den Menschen, die sie bei Jung und Alt äußerst beliebt machte.
Umso bewegender war es für viele, sie nun wiederzusehen – vertraut wie früher, kaum verändert, abgesehen von ein paar grauen Haaren. Nach vielen Jahren Gemeindearbeit in Deutschland brachen sie 2020 noch einmal auf und gingen auf die Balearen. Heute ist Mallorca ihr Lebensmittelpunkt. Dort leiten sie die deutschsprachige evangelische Gemeinde unter dem Dach der Evangelische Kirche in Deutschland und gestalten ein Gemeindeleben, das so vielfältig ist wie die Insel selbst. Ihr Gemeinde- und Wohnhaus liegt in S’Arenal, nur wenige Reihen hinter dem bekannten Ballermann. Von hier aus sind sie für Einheimische und Urlauber gleichermaßen da – oft in besonderen Lebenssituationen.
Gerade im Urlaub sind viele Menschen offener, manchmal auch verletzlicher. Mechels und Braun hören zu, begleiten und helfen, sei es nach schwierigen Erfahrungen oder bei freudigen Anlässen wie Hochzeiten und Taufen. Auch dieser Gottesdienst spiegelte ihre besondere Arbeit wider: lebendig, nah an den Menschen und getragen von einer spürbaren Gemeinschaft. Für viele im Kirner Land verband sich an diesem Morgen Vergangenheit und Gegenwart auf eindrucksvolle Weise. Erinnerungen wurden wach – und zugleich war da die Freude, die beiden in ihrer heutigen Aufgabe zu erleben. Und so mancher wird sich gedacht haben: Wenn der nächste Urlaub auf Mallorca ansteht, dann klingeln wir vielleicht einfach einmal an dieser offenen Haustür. So blieb am Ende ein Gefühl, das viele teilten: einfach erinnern – und sich mitfreuen.





Sehr geehrtes Pastorenehepaar ?
Wie es so sein sollte musste der Präzedenzgottesdienst in Acta geschoben werden und wir haben den Fernsehgottesdienst und angesehen via Fernsehern, völlig überrascht, das dieser von Mallorca kam. Wie anschaulich Sie diesen gestaltet haben gerade mit dem Thema Ihr seid das Salz der Erde. Wie eindeutig die Problematiken auf Mallorcas ist Gehälter, Sprache aber auch wie wir Deutschen ticken zb hektisch im Alltag. Es prallen noch heftiger das tgl miteinander in Gewicht als das West -Ost Problem. Wir sind vor etlichen Jahrzehnten von den altbundeslaendern in die neuen Bundesländer gegangen. Hier spielt das sich nicht grün sein, Neid, der Gehälterunterschied innerhalb Deutschlands nach 36 Jahren Wende immer noch da ist eine große Rolle. In den neuen Bundesländern ist das Gehalt 87 % des Westgehaltes. Das Thema Salz war der treffen. Dankeschön
Vielen lieben Dank für die tolle Rückmeldung!
Ja, es war uns sehr wichtig, auch die Schattenseiten des Lebens anzusprehen, die es eben auch hier auf der „Sonneninsel“ gibt.
Martje und Homi
Der Gottesdienst war einmalig
So Stelldichein mir in der heutigen
Zeit vorhanden .Ja die Sängerin
Die Solo gesungen hat
Natürlich dich Nigerianien klasse.Sie sollen auch nach Deutschland kommen lg
Danke 🙂
Lieber Klaus Pfrengle! Liebe Freunde und Freundinnen im Nahetal!
Wie waren wir überrascht aus dem Kirner Land so einen schönen Artikel über unseren Fernsehgottesdienst zu lesen! Wir haben uns riesig gefreut!!!
Auch bei uns werden Erinnerungen wach: Knapp neun Jahre (1997-2006) haben wir in und um Kirn gelebt und gearbeitet. Wir haben die Menschen dort sehr schätzen und das herzliche Miteinander lieben gelernt. Und dort sind unsere drei jüngsten Kinder geboren. Ein Stück Heimat!
Schön, dass dieser Gottesdienst uns aufs Neue miteinander verbindet.
Ja – Gottes Geist ist lebendig und kräftig und stark und verbindet uns überall. Das erleben wir hier auch im Ausland und das ist sehr schön und segensreich.
Wir senden Euch herzliche Grüße von der schönen Insel ins schöne Nahetal!
Und wir haben unsere Zeit hier bis 2029 verlängert: falls Ihr mal auf Mallorca seid, kommt gerne im Gottesdienst vorbei (jeden Sonntag 11.30 Uhr Cala Ratjada und 17 Uhr Peguera) oder meldet Euch, dann erzählen wir ein bisschen im Gemeindegarten 🙂
Hasta la vista, Martje und Homi