Mit einem deutlichen Schreiben an den Bürgermeister erhöht die FDP-Fraktion den Druck auf die Verwaltung und fordert umfassende Aufklärung über das neue Sicherheitskonzept in Zusammenarbeit mit der Polizei. Aus Sicht der Liberalen reicht es nicht länger aus, Maßnahmen anzukündigen – entscheidend sei, was tatsächlich vor Ort ankommt. Die Fraktion verlangt einen detaillierten Bericht, der offenlegt, wie die gemeinsamen Streifen von Polizei und Ordnungsamt konkret funktionieren, welche personellen Ressourcen eingesetzt werden und ob die Maßnahmen überhaupt die gewünschte Wirkung zeigen. Insbesondere will die FDP wissen, ob sich das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger tatsächlich verbessert hat oder ob die Sorgen weiter wachsen.
Klar positioniert sich die Fraktion auch bei der Entwicklung von Verschmutzungen, Belästigungen und Straftaten. Hier fordert sie belastbare Zahlen statt allgemeiner Aussagen. „Die Menschen erleben die Situation täglich – wir erwarten, dass die Verwaltung diese Realität auch klar benennt“, macht Fraktionsvorsitzender Thomas Bursian deutlich. Besonders kritisch sieht die FDP die weiterhin abgelehnte Ausweitung der Videoüberwachung. Während andere Städte längst handeln, werde dieses Instrument in Kirn ohne überzeugende Begründung blockiert. Die Fraktion fordert deshalb eine erneute, ergebnisoffene Prüfung.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Bahnhofsumfeld, das aus Sicht der FDP ein zentraler Brennpunkt ist. Hier erwartet die Fraktion konkrete Maßnahmen, um Straftaten spürbar zu reduzieren und die Situation nachhaltig zu verbessern. Für die FDP ist klar: Die zunehmenden Probleme im öffentlichen Raum dürfen nicht länger relativiert werden. Es brauche endlich Transparenz, ehrliche Zahlen und den politischen Willen, wirksam gegenzusteuern. Der angeforderte Bericht soll zeitnah vorgelegt und anschließend im zuständigen Gremium intensiv beraten werden.




