Selbsthilfegruppe Abgaben: Starten wir doch mal einen Vergleich

Mein eigener Bescheid hat sich gegenüber dem Vorjahr um 38,5 % erhöht. Dabei sind wir eigentlich noch privilegiert, weil wir relativ wenig Wasser verbrauchen. Trotzdem ist unsere Abschlagszahlung von 48 € auf 66 € gestiegen. Das ist zwar keine große Zahl, aber in Prozent ausgedrückt ist das schon ziemlich happig – und das auf einen Schlag, nicht schrittweise. Machen wir es ganz einfach: Wir vergleichen nur „vorher“ und „nachher“. Also: Was habt ihr früher bezahlt und was zahlt ihr jetzt? Wer kann mehr bieten? Was habt ihr da draußen für Preisspannen? Machen wir doch einfach mal einen Gebührenvergleich am Sonntag, um festzustellen wo die extremen Härten liegen. Besonders interessant wäre auch zu hören, wie sich die Kosten bei Unternehmen entwickelt haben. Gründen wir doch eine kleine digitale Selbsthilfegruppe und nehmen uns gegenseitig in die Arme. Wer macht mit? Freiwillige vor. Es reicht ja schon eine Angabe in Prozenten und ob man damit gut leben kann. Die Kommentarleiste ist freigeschaltet.

2 thoughts on “Selbsthilfegruppe Abgaben: Starten wir doch mal einen Vergleich

  1. Hallo,
    ich habe heute meinen Ärger über die EINMALIGEN BEITÄGE in einer email an die Verbandsgemeindewerke kundgetan.
    Unsere Beiträge sind auch um satte 34 % angehoben worden.Zum Glück sind wir sparsam mit unserem Wasserverbrauch.
    Man kann an keiner Stelle erkennen,über welche Zeiträume diese Beiträge gezahlt werden sollen.

  2. Bei fast gleichem Verbrauch wie im Vorjahr hat sich unser Abschlag um fast 30% erhöht. Der Löwenanteil kommt aus dem Ersatz des „Wiederkehrenden Beitrags Wasser“ (festgelegt mittels Grundstücksgröße) durch die „Grundgebühr Wasser“ (festgelegt mittels Zählergröße). Hier hat sich trotz Ansatz des kleinsten Wasserzählers eine Erhöhung von 50% (!) ergeben. Dass es teurer wird, wurde zwar angekündigt, aber es findet sich keine Berechnung, was im Einzelnen zur Ermittlung des neuen Werts geführt hat. Gerade im Hinblick auf die fehlenden Jahresabschlüsse der vergangenen Jahre, also ohne Kostentransparenz, ist diese Erhöhung nicht nachvollziehbar und liegt m.E. außerhalb jeder Verhältnismäßigkeit. Der Widerspruch ist schon in Arbeit.

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