Preiserhöhung beschlossen: Symbolischer Schritt oder echte Hilfe?

Mit der Sitzung des Sitzung des Ausschusses für Tourismus, Kultur und Wirtschaftsförderung am 11. Februar ist die Entscheidung nun gefallen: Der Eintritt zum Romantischen Gartenfest steigt von 5 auf 6 Euro. Vereinzelt wurden sogar Stimmen nach 7 Euro laut, so schildert es ein beobachter, doch die Mehrheit blieb bei einem moderaten Anstieg. Bei einer erwarteten Besucherzahl von etwa 3.500 Gästen bringt diese Preiserhöhung der Verbandsgemeinde rechnerisch zusätzliche 3.500 Euro. Im Vergleich zum offiziell ausgewiesenen Defizit von rund 10.653 Euro deckt der zusätzliche Euro pro Person also nur etwa ein Drittel des Fehlbetrags. Selbst bei einem Aufschlag auf 7 Euro wären es rund 7.000 Euro, also immer noch nicht das gesamte Defizit. Ein deutlich höherer Eintrittspreis von 10 Euro würde die Ausgaben theoretisch decken, wäre jedoch politisch und für die Besucher kaum vermittelbar. Die Maßnahme bleibt somit eher symbolisch: Sie signalisiert, dass die Verbandsgemeinde aktiv wird, löst die strukturellen Kostenprobleme – wie Personalkosten, Abgabe des Standgebühren an den Zweckverband, Marketing, Sicherheit und Programmgestaltung – aber nur begrenzt. Das eigentliche finanzielle Ungleichgewicht liegt weiterhin auf der Ausgabenseite, während die Preiserhöhung primär die Verantwortung auf die Besucher verlagert.