Antwort aus Mainz auf Brandbrief aus Kirn: Landesregierung stützt Krankenhaus nicht

Die Nachricht von Gesundheitsminister ist ein Schlag in die Magengrube! Die Bürgerinitiative zum Erhalt der Gesundheitsversorgung im Kirner Land hat eine schriftliche Antwort aus dem Mainzer Gesundheitsministerium auf ihren Brandbrief erhalten. Das Schreiben von Gesundheitsminister Clemens Hoch lässt jedoch zentrale Erwartungen unerfüllt: Das Land signalisiert weder eine aktive Unterstützung des Krankenhausstandorts Kirn noch setzt es sich inhaltlich mit den konkreten Forderungen der Bürgerinitiative auseinander. Insbesondere geht der Minister auf keine der im Brandbrief formulierten Forderungen ein. Weder zur Sicherung diagnostischer Strukturen noch zur dringend geforderten CT-Versorgung am Standort Kirn findet sich in der Antwort eine Stellungnahme. Auch weitere Vorschläge der Bürgerinitiative zur Stabilisierung der medizinischen Versorgung in der Region bleiben unbeantwortet.

Stattdessen erteilt das Ministerium der Idee eines Integrierten Notfallzentrums (INZ) in Kirn eine Absage. Zur Begründung werden laufende Gesetzgebungsverfahren sowie formale Kriterien der Notfallversorgung angeführt, die der Standort Kirn derzeit nicht erfülle. Aus Sicht der Bürgerinitiative handelt es sich dabei um allgemeine Verwaltungsargumente und bekanntes politisches Bla-bla, das die konkrete Situation vor Ort ausblendet. Eine Prüfung von Ausnahmeregelungen, Übergangslösungen oder standortspezifischen Modellen wird nicht einmal in Aussicht gestellt. Darüber hinaus verweist das Gesundheitsministerium die Verantwortung nahezu vollständig an den Krankenhausträger und beschreibt die eigene Rolle lediglich als „moderierend“. Konkrete Unterstützungsmaßnahmen, finanzielle Hilfen oder alternative Versorgungskonzepte für die Bevölkerung im Kirner Land benennt das Land nicht.

Aus Sicht der Bürgerinitiative ist diese Antwort enttäuschend. „Wer auf keinen einzigen unserer konkreten Vorschläge eingeht – nicht einmal auf so grundlegende Punkte wie eine verlässliche CT-Versorgung – und stattdessen mit formelhaften Aussagen reagiert, macht deutlich, dass der Krankenhausstandort Kirn politisch nicht gestützt wird“, so die Initiative. Die Antwort aus Mainz verdeutlicht damit, dass die Landesregierung die Verantwortung für die Zukunft der Gesundheitsversorgung im Kirner Land weitgehend von sich weist. Die Bürgerinitiative wird ihr Engagement fortsetzen und weiterhin öffentlich und politisch darauf drängen, dass die Bedürfnisse der Menschen in der Region nicht hinter formalen Zuständigkeiten und politischem Wegducken verschwinden.

5 thoughts on “Antwort aus Mainz auf Brandbrief aus Kirn: Landesregierung stützt Krankenhaus nicht

  1. Landesregierung stützt das Kirner Krankenhaus nicht.Fuer mich ist ganz denen sind die Menschen hier einfach egal
    Mir sind diesen nicht gewählten ab jetzt auch egal Sie wollen meine Stimme.Ich will unser Krankenhaus.Und ich mache .diese angeblichen Volksvertreter verantwortlich für Schaden an allen Menschen die diese durch ihr beschaemendes Verhalten erleiden.

    1. Was bringt es jemand verantwortlich zu machen, wenn man danach tot oder eingeschränkt ist.
      Im März sind Wahlen. Gut das wir jetzt wissen, wie die aktuelle Landesregierung sich positioniert.

  2. Liebe Landesregierung, die AFD sendet herzliche Grüße und bedankt sich für die Unterstützung im Wahlkampf!!!
    Manche Politiker sind wohl Lichtjahre von uns Normalbürgern entfernt, die Quittung gibts an der Wahlurne.

  3. Denen geht unsere Versorgung sonst wo vorbei !!!

    Diese ekelhaften „Volksvertreter aus Rot und Grün „ in RLP haben Ihre gesundheitliche Sofort – Versorgung wenn Sie eine brauchen !!

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