Die VG-Löschwassertankrechnung läuft weiter – Folge 3

Die Tanks warten. Die Rechnung läuft. Was einst nach einer schnellen und pragmatischen Lösung klang, entwickelt sich langsam zu einer Geschichte, die man besser nicht aus den Augen verlieren sollte. Ausgediente Brauereitanks der Kirner Brauerei sollen künftig als große Löschwasserreserven im Wald dienen und im Fall eines Waldbrandes wertvolle Zeit für die Feuerwehren gewinnen. Eine durchaus sinnvolle Idee – gerade angesichts der zunehmenden Waldbrandgefahr. Doch während über Standorte, Statik, Fundamente und mögliche Alternativen beraten wird, stehen die Tanks weiterhin auf dem Gelände der Spedition Fickert in Kirn-Sulzbach. Und dort stehen sie nicht kostenlos.

1.800 Euro kostet die Lagerung jeden Monat. Während also geprüft, beraten und nach Lösungen gesucht wird, läuft eine andere Uhr zuverlässig weiter: die Kosten-Uhr. Spätestens im August wird die Marke von 18.000 Euro überschritten sein. Damit aus der guten Idee irgendwann tatsächlich eine funktionierende Löschwasserreserve wird, braucht es offenbar mehr als gebrauchte Tanks und guten Willen. Es braucht vor allem eine Entscheidung. Sommerpause hin oder her. Deshalb wollen wir diese Geschichte nicht vergessen. Jeden Monat schauen wir wieder hin: Wo stehen die Tanks? Was ist seit dem letzten Monat passiert? Welche Entscheidungen wurden getroffen? Und vor allem: Was hat das Warten inzwischen gekostet? Denn eines ist sicher: Die Tanks stehen still. Die Rechnung tut es nicht. Fortsetzung folgt – im nächsten Monat.

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