Revierförster Tobias Helfenstein stellt öffentliche Darstellung zum Gärtank-Projekt richtig

Revierförster Tobias Helfenstein hat eine öffentliche Darstellung zum Gärtank-Projekt der Verbandsgemeinde Kirner Land richtiggestellt. Anlass sind Aussagen, die nach seiner Einschätzung den Eindruck erwecken könnten, die Gärtanks seien erst nach einer Absage des Forstes im Mai 2026 zu einem Projekt der Verbandsgemeinde geworden. Helfenstein betont, dass der Forst zu keinem Zeitpunkt Eigentümer der Gärtanks gewesen sei und auch kein Eigentumsverhältnis an den Behältern begründet habe. Die Verbandsgemeinde habe daher keine „herrenlosen“ Tanks vom Forst übernommen. Aus seiner Sicht werde in der bisherigen Darstellung ein wesentlicher Teil der Vorgeschichte nicht berücksichtigt.

Ursprünglich war nach Angaben des Revierförsters eine Löschwasserentnahmestelle auf einer landeseigenen Fläche vorgesehen. Der konkrete Standort habe sich allerdings erst Ende April 2026 konkretisiert. In der Folge habe das Land und damit auch der Forst eine andere Lösung favorisiert und von der ursprünglich geplanten Löschwasserentnahmestelle in Verbindung mit einem Gärtank Abstand genommen. Helfenstein verweist zugleich auf die Bedeutung zusätzlicher Löschwasserentnahmestellen für das Kirner Land. Gerade angesichts der trockenen Sommermonate und der teilweise sehr nah an den Waldrändern liegenden Bebauung in den Ortsgemeinden sei die Löschwasserversorgung bei Wald- und Flächenbränden eine besondere Herausforderung.

Die Initiative der Feuerwehr zur Schaffung entsprechender Löschwasserentnahmestellen begrüßt und unterstützt Helfenstein ausdrücklich. Die Frage der Löschwasserversorgung sollte aus seiner Sicht unabhängig von politischen Auseinandersetzungen sachlich betrachtet werden. Im Mittelpunkt der weiteren Diskussion sollten daher nach Auffassung des Revierförsters weniger Zuständigkeits- oder Verantwortungsfragen stehen. Entscheidend sei vielmehr, welche Schritte bislang unternommen wurden, welche Entscheidungen getroffen worden seien und wie die Löschwasserversorgung für Brände in Wald und Feld künftig insbesondere während trockener Sommerperioden sichergestellt werden könne.