Die zweite Initiative ist nun gestartet: In einer würdigen Zeremonie wurden die nächsten Stolpersteine in Kirn verlegt – diesmal vor dem Sanitätshaus am Marktplatz sowie an der Einfahrt zum Steinweg vor dem Provinzial-Gebäude. Wieder einmal waren Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums federführend an der Aktion beteiligt. Sie engagierten sich für die Erinnerung an die ehemaligen jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger der Stadt und sorgten dafür, dass deren Schicksale nicht in Vergessenheit geraten. Auch Stadtbürgermeister Frank Ensminger wohnte der Zeremonie bei. Die Verlegung der Stolpersteine fand in einem schönen Rahmen mit weiteren Gästen statt und setzte ein weiteres sichtbares Zeichen gegen das Vergessen. Die kleinen Messingtafeln im Gehweg erinnern künftig an die Menschen, die einst hier lebten und während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt und aus ihrer Heimat gerissen wurden. Gerade die erneute Beteiligung der jungen Menschen des Gymnasiums verleiht der Initiative eine besondere Bedeutung. Die Stolpersteine sollen die Passanten zum Innehalten und Erinnern bewegen – denn Erinnerung beginnt direkt vor unserer Haustür.
Gegen das Vergessen: Weitere Stolpersteine in Kirn




