Gemeinsam eine Tasse Kaffee trinken, miteinander ins Gespräch kommen und Erinnerungen teilen – ausgerechnet auf einem Friedhof? Was zunächst ungewöhnlich klingt, funktioniert andernorts bereits erfolgreich. Ein Beitrag des SWR über das Friedhofscafé „Vergiss mein nicht“ in Böblingen hat nun auch in Kirn eine Diskussion angestoßen. In den sozialen Medien wurde die Frage aufgeworfen: Wäre ein solches Angebot nicht auch auf dem Kirner Friedhof denkbar? Die Idee ist jedenfalls geboren. In Böblingen wird das Friedhofscafé von einem Team aus 14 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern – überwiegend im Ruhestand – organisiert. Unter schattenspendenden Bäumen schaffen sie regelmäßig einen Ort der Begegnung, an dem sich Friedhofsbesucher austauschen, Erinnerungen teilen oder einfach bei Kaffee und Kuchen zusammensitzen können. Auch in Kirn wären die Voraussetzungen durchaus vorhanden. Direkt neben dem Friedhof befindet sich das Gebäude, in dem sich früher ein Blumenladen befand. Die Räumlichkeiten stehen derzeit leer und werden nicht genutzt.
Eigentümer Nico Barth kann sich vorstellen, das Anwesen für ein solches Projekt einzubinden. „Da ließe sich etwas machen“, sagt er und signalisiert Offenheit für eine gelegentliche Nutzung als Treffpunkt. Auch Bürgermeister Frank Ensminger steht der Idee grundsätzlich positiv gegenüber. Bevor ein solches Projekt jedoch konkret werden kann, möchte die Stadt zunächst prüfen, welche Vorgaben und Rahmenbedingungen zu beachten sind. Fragen rund um Nutzung, Genehmigungen und mögliche organisatorische Anforderungen müssten zunächst geklärt werden. Damit sind wichtige Voraussetzungen bereits vorhanden: eine Idee, ein möglicher Standort und grundsätzliche Unterstützung. Was jetzt noch fehlt, sind engagierte Menschen, die bereit sind, die Initiative zu ergreifen und ein entsprechendes Team aufzubauen. Bleibt also die Frage: Finden sich in Kirn Freiwillige, die ein Friedhofscafé auf den Weg bringen möchten? Die nächsten Wochen und Monate werden zeigen, ob aus der Idee tatsächlich ein neuer Ort der Begegnung entstehen kann.





Daran wird es wohl scheitern !!
„welche Vorgaben und Rahmenbedingungen zu beachten sind. Fragen rund um Nutzung, Genehmigungen und mögliche organisatorische Anforderungen müssten zunächst geklärt werden. „“
Denkt an die Bürokratie. Sobald man Sitzgelegenheiten anbietet, muss man auch Toiletten anbieten.
Kuchen im Stehen essen, wie an einem Bratwurststand, will wohl niemand.