Sonne satt in den vergangenen Wochen – und ein Ende der Dauerbestrahlung ist nicht in Sicht. Da dürfte in den Solarfeldern von Hochstetten-Dhaun, „Itzbach in den weißen Äckern“, auch in diesem Jahr wieder ordentlich Strom fließen. Die Module arbeiten auf Hochtouren und verwandeln Sonnenstrahlen in saubere Energie. Freiflächen-Photovoltaikanlagen sind allerdings nicht unumstritten. Naturschützer kritisieren, dass sie in das Landschaftsbild eingreifen und Flächen beanspruchen, die aus ihrer Sicht besser der Natur oder der Landwirtschaft vorbehalten bleiben sollten. Diese Bedenken sind berechtigt und gehören zu einer offenen Diskussion. Gleichzeitig stellt sich aber die Frage: Wo soll der Strom für die Energiewende herkommen? Dachanlagen allein werden den künftigen Energiebedarf kaum decken können. Wenn wir weniger fossile Energieträger nutzen wollen, werden auch geeignete Freiflächen benötigt – vorausgesetzt, sie werden mit Augenmaß ausgewählt und Natur- sowie Artenschutz werden bestmöglich berücksichtigt. Das gelingt nicht immer. Am Ende gilt: Die Sonne schickt keine Rechnung. Und wenn sie tagelang vom Himmel lacht, wäre es schade, diese Energie ungenutzt zu lassen.
Sonnenreiche Wochen sorgen für volle Stromernte





Wie die Auswahl von PV-Potenzialfächen erfolgte und welche Kriterien dabei Berücksichtigung fanden, kann z. B. der Strategischen Umweltprüfung der 3. Teilfortschreibung des Regionalen Raumordnungsplan entnommen werden, ab S. 87: https://www.pg-rheinhessen-nahe.de/projekte/reg-raumordnungsplan-2014/