Erste Radroute noch in diesem Jahr: Themenradweg „Wildgrafen“ soll Region bereichern

Wieder ist ein Jahr vergangen – und die erste Radroute im Kirner Land bleibt vorerst ein besonderes Beispiel kommunaler Geduldskultur: noch nicht sichtbar, noch nicht befahrbar, aber immerhin weiterhin fest eingeplant. Erstmals angekündigt wurde das Projekt im Mitteilungsblatt im April 2024 – mit der Aussicht auf eine Umsetzung noch im selben Jahr oder spätestens 2025. Nun ist wieder Zeit vergangen, und auch wenn sich vor Ort bislang wenig erkennen lässt, heißt es: In diesem Jahr soll es tatsächlich losgehen. Dabei hätte die Strecke durchaus das Zeug zum Aushängeschild: Rund um Kirn, vorbei am Nahe-Skywalk, der Stiftskirche St. Johannisberg sowie Schloss Dhaun und Schloss Wartenstein. Eine Route, die landschaftlich und kulturell viel zu bieten hat – bislang allerdings ohne sichtbare Wegweiser. Die Verwaltung setzt dabei offenbar auf ein langfristiges Konzept: Aus ursprünglichen Zeitplänen wurde ein flexibler Rahmen, der Raum für Planung,

Abstimmung und Förderfragen lässt. Und tatsächlich: Hinter den Kulissen scheint sich etwas zu bewegen. So soll die Strecke mit einem Themenradweg „Wildgrafen“ verknüpft werden – ein Ansatz, der in der Region so bislang einmalig wäre und der Route ein eigenes Profil verleihen könnte. Man könnte also sagen: Es dauert zwar – aber es entsteht auch etwas mit Anspruch. Vielleicht kein Schnellstart, sondern eher ein sorgfältig vorbereitetes Langstreckenprojekt. Fazit: Noch rollt hier kein Rad auf neuer Strecke, doch die Richtung stimmt. Wenn die angekündigten Schritte nun folgen, könnte aus der bislang eher theoretischen Route schon bald ein echtes Highlight für die Region werden. Es tut sich also was – und das macht Hoffnung auf die nächste Saison. Weiter so.

One thought on “Erste Radroute noch in diesem Jahr: Themenradweg „Wildgrafen“ soll Region bereichern

  1. Da will ich an den Artikel über die Titantic erinnern…… Der Stadt und der VG fehlt seit Jahren Geld.
    Aber nach über zwei Jahren sollte sich die Priorität langsam erhöht haben. Und vielleicht kaann man ja auch Geld aus dem Infrastrukturfonds verwenden.
    Ich schließe mich der Hoffnung des Autors an.

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