Es hat Jahre gebraucht, aber jetzt geht’s los! Und es kam genauso, wie im Vorfeld bereits erwartet worden war: In der konstituierenden Sitzung der Anstalt des öffentlichen Rechts wurde Sascha Siegel zum Vorsitzenden gewählt. Auch sein Stellvertreter stand im Grunde fest: Der Sachbearbeiter für Klimaschutz in der Verbandsgemeindeverwaltung, Thomas Stelzig, wurde ebenfalls ohne Überraschung in das Amt gewählt. Mit der Wahl des Vorstands ist die Handlungsfähigkeit der neuen Struktur nun hergestellt. Die AöR kann damit ihre Arbeit aufnehmen und in die praktische Umsetzung einsteigen. Im besten Fall ist damit mehr verbunden als nur ein formaler Start. Eine AöR im Bereich Energie ist dann besonders wirksam, wenn sie nicht lediglich verwaltet, sondern aktiv gestaltet: Sie entwickelt Projekte für Wind- und Solarenergie, prüft Standorte, organisiert Flächensicherung und begleitet Wirtschaftlichkeitsberechnungen. Sie bündelt dabei die Interessen von Kommunen, Netzbetreibern, Grundstückseigentümern und potenziellen Investoren und wird so zur zentralen Schnittstelle zwischen Planung und Umsetzung. Entscheidend ist zudem die Fähigkeit, Projekte finanziell zu strukturieren, Fördermittel einzubinden und Risiken realistisch zu bewerten. Im Idealfall entwickelt sich eine solche AöR damit zu einem kommunalen Energieakteur, der nicht nur beschließt, sondern auch umsetzt – und der dafür sorgt, dass aus Planung tatsächlich gebaute Anlagen werden und aus Energiepolitik konkrete Wertschöpfung vor Ort entsteht. Jetzt liegt es an der neuen Führung, die angekündigten Vorhaben mit Leben zu füllen. Die Voraussetzungen sind geschaffen – man darf gespannt sein, welche Initiativen jetzt folgen.
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One thought on “S wie Start – Siegel und Stelzig übernehmen AöR”
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… und von was träumt der Verfasser des Artikels nachts?
Vorsitzender und Stellvertreter, abhängig von dem „Dreigestirn“ der „Noch-Bestimmer“ im Kirner Land, werden vorhersehbar am Nasenring durch die Manege geführt.