Mit Banner und Beharrlichkeit: BI Kirner Krankenhaus bleibt am Ball

Manche sammeln Briefmarken, andere Unterschriften – Michael Müller und Ulli Roepke setzen weiterhin auf gut sichtbare Botschaften im Stadtbild. Und wie zuletzt halten sie ihre Aktion in einem Selfie fest. In der Mauergasse, am Parkplatz, haben die beiden Vertreter der Bürgerinitiative erneut ein Banner aufgehängt. Die Botschaft ist unmissverständlich: „Für den Erhalt der flächendeckenden und vor allem wohnortnahen Krankenhausversorgung!“ Darunter folgt die kämpferische Ansage: „Wir bleiben dran. Wenn nicht jetzt – wann dann?“ – eine Frage, die man in Kirn inzwischen fast schon rhetorisch beantworten könnte: Eben jetzt.

Mit ihrer Aktion erinnern Müller und Roepke daran, dass medizinische Versorgung im ländlichen Raum kein Luxusprojekt, sondern Daseinsvorsorge ist. Während andernorts Strategiepapiere gewälzt und Strukturen „optimiert“ werden, setzen die BI-Vertreter auf eine altbewährte Methode: Präsenz zeigen, Banner aufhängen, nicht locker lassen. Wer in der Mauergasse parkt, bekommt die Botschaft frei Haus geliefert – ganz ohne Termin und ohne Überweisung. Und so ist klar: Die Bürgerinitiative bleibt sichtbar, hörbar und hartnäckig. Oder, um es mit dem Banner zu sagen: Wenn nicht jetzt – wann dann?