Mit Kleber, Überzeugung – und einem Selfie zur Dokumentation – haben Michael Müller und Ulli Roepke von der BI Kirner Krankenhaus jetzt ein sichtbares Zeichen gesetzt: 20 Aufkleber mit der Aufschrift „geöffnet“ prangen seit Kurzem auf ebenso vielen Krankenhaus-Hinweisschildern in und rund um Kirn. Die beiden Initiatoren hielten die Aktion augenzwinkernd per Selfie fest – als Beweis dafür, dass hier nicht nur geklebt, sondern auch Gesicht gezeigt wird. Denn die Botschaft ist ernst gemeint: Das Krankenhaus ist weiterhin für Patientinnen und Patienten erreichbar – insbesondere in Notfällen und das rund um die Uhr. Hintergrund sind Aussagen von Krankenhausmitarbeitern, allen voran Oberarzt Rudolf Benz, wonach das Krankenhaus im Bewusstsein vieler Menschen „verschwunden“ sei. Manche glaubten offenbar, es nehme keine Patienten mehr auf. Genau diese Wahrnehmung will die Bürgerinitiative korrigieren. Das Haus ist geöffnet, anfahrbar und einsatzbereit – und das soll auch jeder wissen. Die prägnante Werbeoffensive verfolgt ein klares Ziel: Die Denke in der Bevölkerung soll sich wieder drehen – weg vom Abgesang, hin zur aktiven Nutzung. Die Aktion sorgt bereits für Aufmerksamkeit. Auch der SWR hat Interesse signalisiert, Filmaufnahmen sind nicht ausgeschlossen. Manchmal braucht es eben keinen Imagefilm – sondern 20 Aufkleber und ein entschlossenes Selfie.
„Geöffnet!“ – BI setzt sichtbares Zeichen für das Kirner Krankenhaus




