Die Flutkatastrophe an Pfingsten 2024 in Kirn-Sulzbach und der umliegenden Region verursachte erhebliche Sachschäden. Gleichzeitig erlebte das Kirner Land eine große Welle der Solidarität, die sich in hohen Spendeneingängen widerspiegelte. Ein wesentlicher Teil dieser Spendengelder ging auf das Konto der Lützelsoon-Stiftung, die damit die Betroffenen in der Region unterstützen wollte. Auf Nachfrage zum Stand der Mittelverwendung erklärte die Stiftung im Februar 2025 schriftlich, man befinde sich „weiterhin mitten in der Verteilung der Spendengelder“. Konkrete Angaben zu den insgesamt eingegangenen Summen, zu bereits ausgezahlten Beträgen oder zu den angewandten Vergabekriterien machte sie zu diesem Zeitpunkt nicht. Eine erneute Anfrage rund ein Jahr später führte zu einer inhaltlich vergleichbaren Antwort. Auch diesmal verzichtete die Stiftung auf konkrete Zahlen zur Mittelverwendung sowie auf eine Darstellung des Verteilungsprozesses. Es ist jedoch davon auszugehen, dass nach Abschluss der Maßnahmen ein Rechenschaftsbericht vorgelegt wird, der die Höhe und den Einsatz der Spendengelder transparent darstellt. Die Stiftung verwies erneut auf noch laufende Unterstützungsmaßnahmen und kündigte einen Termin für Februar 2026 in Kirn-Sulzbach an. In der Antwort heißt es hierzu:
„Hier hatten wir ja schon verschiedene öffentliche Plätze mit Heike Boomgaarden ins Auge gefasst und bei der Gestaltung unterstützt, wie anlässlich zum Jubiläum in Kirn-Sulzbach berichtet. Da wir weiterhin auch einzelne Familien unterstützen, ist die Spendenaktion insgesamt noch nicht abgeschlossen.“ Der Ortstermin war jetzt. Wirzius, so stand es danach in der Zeitung geschrieben, erinnerte daran, dass die Soonwald-Stiftung in Kirn-Sulzbach, Meckenbach, Heimweiler und Bärenbach mit Bürgern, Vereinen und VG-Verwaltung Hilfe initiiert hatte. So wurde in fünf betroffenen Unternehmen geholfen, wurden im Ort fast 150 Trocknungsgeräte verteilt und 70 Familien unterstützt. Eine detaillierte Aufschlüsselung der Hilfsaktionen, die die Bürkle-Stiftung mit mehr als 100.000 Euro unterstützte, soll bald folgen, kündigte er in kleiner Runde an – damit werde auch transparent dargestellt, was genau mit den Spendengeldern bewirkt wurde und ob noch Mittel zur Verfügung stehen. Kassensturz sozusagen. Transparenz ist immer gut und hilfreich. Nach Angaben der Stiftung können sich Geschädigte weiterhin an sie wenden. Die bleibt damit eine zentrale Anlaufstelle für Betroffene der Flutkatastrophe.




