Was 2020 mit rund 60 Aktionen in den Ortschaften der Verbandsgemeinde Kirner Land als zartes Pflänzchen begann, hat sich inzwischen zu einer echten Erfolgsgeschichte entwickelt. In den Oster-, Sommer- und Herbstferien engagieren sich dreimal im Jahr zahlreiche Ehrenamtliche für Kinder und Jugendliche und bieten ein buntes Mitmachprogramm quer durch die Verbandsgemeinde an. Keine Frage: Das Ferienprogramm ist ein Leuchtturmprojekt von Bürgermeister Thomas Jung und der Verbandsgemeinde. Es läuft sprichwörtlich wie geschnitten Brot. Einen entscheidenden Anteil an diesem Erfolg hat auch die Wolfgang- und Anita-Bürkle-Stiftung. Seit Beginn unterstützt sie das Programm finanziell mit einer Prämie von jeweils 500 Euro pro Aktion. In der jüngsten Sitzung des Verbandsgemeinderates wurde erneut der Spende für das Herbstferienprogramm zugestimmt.
Die Zahlen sprechen für sich: Im Jahr 2025 wurden insgesamt 110 Ferienaktionen gezählt – nahezu eine Verdopplung gegenüber den Anfangsjahren. Das Ferienprogramm hat sich damit fest im Jahreskalender der Verbandsgemeinde etabliert. Ob diese Erfolgsgeschichte ohne den Zuschuss von 500 Euro pro Aktion möglich wäre, darf allerdings bezweifelt werden. Bei allem ehrenamtlichen Engagement dürfte diese Unterstützung eine entscheidende Rolle spielen – wenn nicht sogar die ausschlaggebende – ob sich Vereine und Initiativen beteiligen. Ohne diesen finanziellen Anreiz wäre das Angebot pro Ferienzeit vermutlich deutlich kleiner. Nichtsdestotrotz gilt: Das Kirner-Land-Ferienprogramm schreibt Erfolgsgeschichte, wie Bürgermeister Jung zu Recht betont. Dafür darf – und muss – man Verbandsgemeinde und Stiftung auch einmal ausdrücklich loben. Das kommt schließlich selten genug vor.



