In Hochstetten werden zunehmend Ratten gesichtet. Besonders im Bereich der Altestraße bis zur Straße „Im Ameisacker“ berichten immer mehr Anwohner von den unerwünschten Besuchern. Einige Tiere werden sogar am helllichten Tag beobachtet, wie sie die Straßenseite wechseln – ein Anblick, der viele Bürgerinnen und Bürger verunsichert. Ratten möchte niemand in seiner unmittelbaren Umgebung haben. Doch die Nager sind längst nicht nur in Hochstetten ein Thema, sondern werden in vielen Ortschaften vermehrt beobachtet. Mit steigenden Temperaturen nimmt ihre Aktivität deutlich zu. In den wärmeren Monaten finden sie in Gärten, auf Plätzen und in Wohngebieten zunehmend geeignete Lebensbedingungen. Ein entscheidender Faktor ist das vorhandene Nahrungsangebot: Essensreste, liegen gelassener Müll oder nicht ordnungsgemäß entsorgte Lebensmittel bieten Ratten ideale Voraussetzungen. Auch auf privaten Grundstücken finden die Tiere häufig geeignete Rückzugsorte. Komposthaufen, dichtes Gestrüpp oder Brennholzlager dienen ihnen als Verstecke und mögliche Nistplätze.
Die Gefahr, die von Ratten ausgeht, sollte nicht unterschätzt werden. Die Tiere können gefährliche Krankheitserreger übertragen und damit ein Gesundheitsrisiko für Menschen und Haustiere darstellen. Dabei ist nicht nur ein Rattenbiss problematisch – bereits der Kontakt mit Rattenkot oder -urin kann gesundheitliche Folgen haben. Der Bürgermeister wurde über die Situation bereits informiert. Dem vernehmen nach häufen sich die Beschwerden der Anwohner, sodass entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden sollen, um die Rattenplage einzudämmen. Dass sich auf der Dorf-Internetseite kein entsprechender Hinweis findet – geschenkt. Gleichzeitig ergeht der Appell von Tierbesitzern an alle Bürger, kein Rattengift eigenmächtig oder wahllos auszulegen. Solche Gifte können nicht nur Ratten, sondern auch Haustiere, Igel, Vögel und andere Wildtiere gefährden. Eine Bekämpfung sollte deshalb ausschließlich fachgerecht erfolgen. Viele Anwohner hoffen nun auf eine schnelle Lösung.





Es ist, wenn man so will, ein gutes Jahr für Ratten!! Durch die seltenen und mengenmäßig geringen Niederschläge wird der Schmutzwasserkanal (Mischwasser) nicht mit ausreichend Regenwasser „gespült“ und so bleibt auch ein Teil der Nahrungsreste längere Zeit im Rohrnetz zurück!! Ein gedeckter Tisch für Ratten!! Und wir sind selbst schuld, Essensreste gehören nicht in die Toilette oder auf den Kompost!!
Als Sofortmaßnahme durch den Betreiber eignet sich das Rohrnetz und die Kanalbauwerke häufiger zu reinigen als im Kanalreinigungsplan turnusmäßig vorgesehen und zusätzlich vermehrt Giftköder im Kanal zu platzieren!!
Schädlingsbekämpfung, insbesondere bei Ratten, war auch Thema in der letzten Kreistagssitzung am 22.06.2026 unter TOP 10 Anfragen der Mitglieder und Öffentliche Mitteilungen.
Es sind Meldewege etabliert, z .B. unter https://service.rlp.de „Ratte melden“.
Weitere Informationen findet man unter: https://www.kreis-badkreuznach.de/kreisverwaltung/organisation/amt-7-gesundheitsamt/hygiene-infektionsschutz/umwelthygiene/
Vor einigen Monaten habe ich im Hellbergblick eine Ratte gesehen, welche dann in ein Loch seitlich eines Gullydeckels verschwunden ist, das habe ich auch dem Bürgermeister gemeldet. Mittlerweile fällt mir auf, dass fast an jedem Gully seitlich ein größeres Loch ist. Ob dies Ratten verursachen kann ich nicht sagen, aber es ist schon auffällig, dass diese Löcher jetzt innerhalb kürzester Zeit mehr werden. Vielleicht liegt es aber auch an dem starken Busverkehr, für den eine Wohnstraße nun mal nicht ausgelegt. Ich hoffe, dass das Rattenproblem ernst genommen wird.