Es gibt Nachrichten aus dem Wald, bei denen selbst Fichte, Buche und Borkenkäfer anerkennend mit den Ästen rascheln: Revierförster Tobias Helfenstein ist zum „Förster des Jahres“ im Rahmen des Deutschen Waldpreises gekürt worden. Was zuvor schon mit der Nominierung für Aufsehen sorgte, ist nun Realität: Helfenstein aus dem Kirner Land hat sich gegen die starke Konkurrenz durchgesetzt und den renommierten Titel gewonnen. Eine Auszeichnung, die nicht einfach irgendwo am Wegesrand liegt – auch wenn der Weg dorthin durchaus durch den Wald führt. Denn Förster sein bedeutet längst weit mehr, als nur zwischen Bäumen nach dem Rechten zu sehen. Moderne Forstleute müssen Klimawandel, Waldumbau, Naturschutz, Holzmarkt, Verkehrssicherung und die unterschiedlichsten Erwartungen der Gesellschaft unter einen Hut bringen. Sie brauchen Fachwissen, Ausdauer und die Fähigkeit, auch bei Sturm, Trockenheit und Käferdruck den Überblick zu behalten.
Genau diese Mischung zeichnet Tobias Helfenstein aus. Mit Kompetenz, Engagement und einem guten Gespür für die Herausforderungen des Waldes hat er sich den Respekt von Fachleuten und Wegbegleitern erarbeitet. Oder anders gesagt: Wer in Zeiten von Klimastress, Borkenkäferalarm und hitzigen Diskussionen über die Zukunft des Waldes am Ende ganz oben auf dem Siegertreppchen steht, der hat einiges richtig gemacht. Der Titel „Förster des Jahres“ ist deshalb mehr als eine persönliche Ehrung. Er steht stellvertretend für die tägliche Arbeit all jener, die sich mit Herzblut darum kümmern, dass unsere Wälder erhalten bleiben und eine Zukunft haben. Herzlichen Glückwunsch an Tobias Helfenstein! Aus der Nominierung ist ein Sieg geworden – und aus einem guten Förster ganz offiziell der Förster des Jahres.





Mit seinem Wissen und seiner Tatkraft muss er ja der nächste VG Bürgermeister werden.
Herzlichen Glückwunsch zum Titel und viel Erfolg zur BGM Wahl.
Gruß
Erhard