Am Steinbruch der Basalt AG in Kirn nimmt die neue Aufbereitungsanlage immer beeindruckendere Ausmaße an. Kaum glaubt man, die Bauarbeiten müssten nun langsam abgeschlossen sein, werden bereits die nächsten Stahlkonstruktionen montiert. Auf dem Gelände warten zudem zahlreiche weitere Bauteile darauf, in den kommenden Wochen eingebaut zu werden. Es besteht kein Zweifel: Hier entsteht ein Großprojekt. Mit einer Höhe von 38 Metern hat die neue Anlage das Erscheinungsbild am Ortseingang von Kirn schon vor ihrer Fertigstellung nachhaltig verändert. Schöner macht sie den Anblick wohl kaum – schließlich zählen Steinbrüche nicht gerade zu den ästhetischen Highlights einer Landschaft.
Als markanter Blickfang wird die Anlage künftig jedoch kaum zu übersehen sein. Die bestehende Anlage ist rund 60 Jahre alt und wird durch moderne, digital gesteuerte Technik ersetzt. Künftig soll das gewonnene Gestein effizienter gebrochen und gesiebt werden. Eine automatisierte, geschlossene Verladung ermöglicht zudem eine schnellere und staubärmere Beladung der Lastwagen. Das erhöht den Arbeitsschutz und verkürzt die Verkehrszeiten auf dem Werksgelände. Zugleich sollen Staub- und Lärmemissionen reduziert werden. Ziel ist eine deutlich effizientere Aufbereitung, ohne die Gewinnungsmenge im Steinbruch zu erhöhen.




