Sonnenschein, angenehme Temperaturen – und dann diese Hauptstraße durch Schweinschied. Eigentlich eine ganz normale Dorfstraße. Heute allerdings eine ziemlich perfekte Festmeile. Über 60 Stände, jede Menge Sitzgelegenheiten und eine Fülle von Essen und Trinken. Wir haben dabei weniger genossen als vielmehr gesehen und gestaunt. Und eines fiel dabei besonders angenehm auf: die Preise. Alles zivil. Keine kulinarische Wegelagerei, keine Festmeilenpreise, bei denen man erst tief Luft holen muss, bevor man bestellt. Stattdessen besucherfreundlich und erstaunlich bodenständig. Das hat man inzwischen ja auch nicht mehr überall. Dazu Live-Musik, gute Stimmung und ein Programm für die Kids. Überhaupt war die Atmosphäre beeindruckend. Nicht künstlich aufgeblasen, sondern einfach ein großes, lebendiges Dorffest, bei dem offensichtlich an ziemlich vieles gedacht wurde.

Und dann fragt man sich unweigerlich: Wie bekommt ein so kleines Schweinschied eigentlich so einen Markt organisiert? Mehr als 60 Stände, tausende Besucher, Essen, Trinken, Musik, Kinderprogramm und eine komplette Hauptstraße als Festmeile – andere Orte würden dafür vermutlich erstmal einen Arbeitskreis bilden, drei Sitzungen ansetzen und einen externen Veranstaltungsmanager engagieren. Schweinschied macht einfach. Und zwar ziemlich beeindruckend. Tausende säumten die Festmeile. Und mittendrin wir mit unseren Fahrrädern – gekommen, um zu sehen und zu staunen. Und genau dafür hat sich die Tour mehr als gelohnt. Respekt, Schweinschied! Ein kleines Dorf, ein großer Markt und ganz offensichtlich jede Menge Menschen, die anpacken können.





