Kaum gegründet, schon unterwegs: Die Energieprojekte Kirner Land AöR macht sich daran, die Spielwiese möglicher Projekte auszuloten. Nach dem Start der kommunalen Gesellschaft stand nun ein Batteriespeicherpark in Föhren auf dem Besuchsprogramm. Mit dabei waren Bürgermeister Thomas Jung, Ortsbürgermeister und Beigeordnete, der Vorstand der AöR sowie Mitarbeiter der Verwaltung – eine durchaus bemerkenswerte reine Männertruppe, die sich auf den Weg in die Eifel machte. Vor Ort ging es allerdings um ein durchaus ernstes Thema: Erfahrungen sammeln. Wie ist ein Batteriespeicher technisch aufgebaut? Wie funktioniert der Betrieb? Welche wirtschaftlichen Rahmenbedingungen spielen eine Rolle? Und was lässt sich davon auf das Kirner Land übertragen?
Denn Batteriespeicher könnten der nächste wichtige Baustein für die regionale Energiewende werden. In den Solarfeldern des Kirner Landes, unter anderem in Hochstetten-Dhaun, wird Strom erzeugt. Was liegt näher, als sich frühzeitig damit zu beschäftigen, wie dieser Strom gespeichert und zu einem späteren Zeitpunkt genutzt werden kann? Von daher kann man mit dem Erfahrungssammeln kaum früh genug beginnen. Andere haben ihre Anlagen bereits gebaut und sammeln Betriebserfahrungen – genau diese Erfahrungen können für die eigenen Überlegungen wertvoll sein.
Natürlich gehört auch das schnelle Foto vor Ort dazu. Die AöR ist neu gegründet, und die Öffentlichkeit soll sehen, dass sie nicht nur auf dem Papier existiert, sondern sich bereits mit konkreten Projekten und Möglichkeiten beschäftigt. Ob der Besuch in Föhren der Energieprojekte Kirner Land AöR den erhofften Rückenwind gibt, wird sich zeigen. Eines zeichnet sich allerdings bereits ab: Batteriespeicher werden ein wichtiger Bestandteil einer zunehmend erneuerbaren Stromversorgung. Und dieses Thema hat die AöR offenbar frühzeitig auf dem Schirm.




