Rosenkrieg mit dem Boden: Hochstetten-Dhaun blüht anders

„Rote Rosen, rote Rosen – sind die ewigen Boten der Liebe.“ Viele Ältere erinnern sich noch an den Schlager von Fredy Breck aus den 1970er-Jahren. Genau diese roten Rosen sollten ursprünglich auch an verschiedenen Stellen in der Ortsgemeinde für besondere Akzente sorgen. Dafür wurden 2024 aufwendig Pflanzlöcher gebohrt und reichlich Rosenstöcke gesetzt. Doch wer heute nach den erhofften Blüten sucht, wird enttäuscht. Von den Rosen ist nichts zu sehen. Auf Nachfrage erklärte Dorfplanerin Nathalie Franzen den Grund: „Es ist richtig, dass Rosen gepflanzt wurden – sogar zweimal, da die ersten leider nicht angewachsen waren und die Rosenschule kostenlosen Ersatz geliefert hatte. Allerdings stellte sich heraus, dass der Boden dort wider Erwarten selbst für robuste und widerstandsfähige Rosen ungeeignet ist. Deshalb wurde auf eine dritte Neupflanzung verzichtet.“ Damit steht fest: Der Boden in Hochstetten eignet sich offenbar nicht für Rosenstauden. Aus dem geplanten Blickfang wird daher nichts. Stattdessen soll nun ein Kiesstreifen im Herbst mit Stauden bepflanzt werden, die die Rosen ersetzen und künftig für einen attraktiven Anblick sorgen sollen.