Noch kein Bier im Biergarten in Sicht

Man muss im Kirner Land offenbar lernen, Dinge etwas langfristiger zu betrachten. Wieder sind ein paar Wochen vergangen – und wer am geplanten Biergarten der Gaststätte „Kirner im Amalienpark“ vorbeischaut, könnte auf die Idee kommen: Hier passiert ja immer noch nichts. Das stimmt allerdings nur bedingt. Denn hinter den Kulissen hat sich durchaus etwas bewegt. Alle Genehmigungen liegen inzwischen vor – der rote Punkt als Zeichen der Genehmigung klebt am (noch) blauen Container. Der hat inzwischen eine Perspektive. Er soll mit Holz verkleidet werden und sich dadurch etwas harmonischer ins Gesamtbild einfügen. Aus dem Container wird also optisch noch ein richtiger Bestandteil des Biergartens. Wenn auch vermutlich einer, der sich seinen Platz erst durch mehrere Genehmigungsverfahren erkämpfen musste. Der Biergarten selbst soll ebenfalls kommen. Wann die Handwerker aufschlagen, weiß allerdings noch niemand so genau.

Vielleicht in den nächsten Tagen. Vielleicht in den nächsten Wochen. Vielleicht dann, wenn niemand mehr damit rechnet. Sicher ist nur: Irgendwann wird es losgehen. Die ursprünglich geplante Eröffnung im Juni dürfte damit Geschichte sein. September wäre inzwischen schon eine durchaus sportliche Ansage. Vielleicht wird es noch später. Vielleicht wird es auch gar nichts mehr im Jahr 2026. Eile besteht schließlich keine. Bier kann warten. Und irgendwann soll dann tatsächlich das passieren, worauf alle warten: Im Biergarten geht es rund. Konzerte auf der Bühne zu besonderen Terminen, dazu an den übrigen Tagen Tische, Bier, Menschen und dieses unverwechselbare Biergarten-Gefühl. Bis dahin heißt es: Geduld bewahren, den Baufortschritt aufmerksam beobachten und gelegentlich nachsehen, ob sich irgendwo ein Handwerker nähert. Das Kirner Land hat Geduld. Und wenn es sein muss, auch bis 2027.

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