Nur noch einmal schlafen, dann ist es endlich wieder so weit: Am morgigen 14. August startet die Kirner Kerb – das größte Volksfest an der mittleren Nahe. Vier Tage lang gibt es Musik, Stimmung, Fahrgeschäfte und hoffentlich jede Menge gute Laune. Aus dem beliebten Biergarten wird wieder ein „Dorf“, das zum Herzstück der Kerb werden soll. Dazu gibt es an allen Tagen ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm für alle Generationen, jede Menge Fahrgeschäfte und natürlich ist auch der Breakdancer wieder dabei. Eine Nachricht dürfte allerdings für lange Gesichter sorgen: Die geplanten Feuerwerke müssen in diesem Jahr ausfallen. Grund ist der Brandschutz. Nach der langen Hitzeperiode und der extremen Trockenheit in den Wäldern und Grünbereichen ist das Waldbrandrisiko schlicht zu hoch. Sicherheit geht eben vor – auch wenn der Himmel dafür in diesem Jahr dunkel bleibt.
Ganz ohne Lichterlebnis muss aber niemand nach Hause gehen. Als Ersatz wurde kurzfristig eine Light-Show organisiert. Am Freitag- und Samstagabend gibt es ab etwa 21 Uhr eine dynamische, nebelunterstützte Light-&-Music-Beamer-Show. Also kein Feuerwerk, aber immerhin etwas fürs Auge. Auch gastronomisch soll die Kerb in diesem Jahr einiges bieten. Das Essenangebot wurde verbessert, der Service soll weiter ausgebaut werden und beim Bier gibt es ein kleines Mysterium: Der Bierpreis ist bislang nicht bekannt. Trotz aller Bemühungen war er im Vorfeld nicht zu erfahren. Vielleicht ist das ja die spannendste Überraschung der diesjährigen Kerb. Letztes Jahr lostete das kühöe Böonde noch 3 Euro. Spätestens beim ersten Bier wird sich das Rätsel lösen. Beim Festwirt gibt es ebenfalls ein neues Gesicht. Mit der Schausteller-Familie Nickel aus Frankenthal übernimmt ein erfahrener Gastronom das Ruder.
Erfahrung ist also vorhanden – jetzt müssen nur noch die Gläser gefüllt, die Musik aufgedreht und die Besucher in Feierlaune gebracht werden. Das Wetter soll übrigens mitspielen. Tagsüber könnte es sogar ziemlich heiß werden. Aber dafür gibt es ja Getränke, Schattenplätze und die beruhigende Gewissheit, dass wenigstens niemand wegen des Feuerwerks einen Feuerlöscher suchen muss. Von Freitag bis Montag darf also gefeiert werden. Fahrgeschäfte für Jung und Alt, Sparpreise am Familiensonntag, Musik, Essen, Trinken und als besonderes Extra die neue Light-Show. Nur eine Frage bleibt bis zum Start offen: Was kostet eigentlich das Bier? Die Antwort darauf gibt es spätestens auf der Kerb. Bis dahin gilt: Die Kirner Kerb kann kommen!




