Ein Beitrag aus der Rubrik „Nachgehakt“: Wochen- und Monatsmärkte gelten vielerorts in kleineren Städten seit Jahren als herausfordernde Formate, die mit rückläufiger Resonanz zu kämpfen haben. Die Umfrage der Stadt Kirn zur Zukunft des Monatsmarktes liegt inzwischen rund ein Jahr zurück. In der Zwischenzeit hat sich ein Gremium gebildet, das sich mit der Weiterentwicklung des Marktwesens befasst und mögliche Konzepte erarbeitet. Konkrete Ergebnisse oder Zwischenergebnisse wurden bislang nicht veröffentlicht. Wie in vielen vergleichbaren Kommunen ist auch in Kirn zu beobachten, dass Wochen- und Monatsmärkte zunehmend unter einer nachlassenden Akzeptanz leiden. Ursachen dafür sind unter anderem verändertes Einkaufsverhalten, der Wettbewerb durch alternative Angebotsformen sowie ein insgesamt geringeres Besucheraufkommen in innerstädtischen Marktstrukturen. Die Belebung solcher Märkte erfordert Zeit, neue Ideen und kreative Ansätze. Dabei stellen sich sowohl organisatorische als auch konzeptionelle Fragen, etwa zur Angebotsstruktur, zur Attraktivität für unterschiedliche Zielgruppen und zur künftigen Ausrichtung der Märkte insgesamt. Es bleibt abzuwarten, welche Vorstellungen Stadtverwaltung und Gremium für die Weiterentwicklung der Kirner Märkte entwickeln und welche konkreten Maßnahmen daraus hervorgehen werden.
Gremium arbeitet an Konzepten für Wochen- und Monatsmarkt




