Wenn morgens die Sonne über den Wolkenkratzern der USA aufgeht, ist Roman Gerth meist schon unterwegs. Das Smartphone in der Hand, den Presseausweis um den Hals und den nächsten Termin fest im Blick. Für das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) berichtet der Experte von der Fußball-Weltmeisterschaft – und zwar dort, wo die Geschichten entstehen: ganz nah an der deutschen Nationalmannschaft. Am Teamquartier kennt man ihn längst. Hier ein kurzes Gespräch mit einem Spieler, dort ein Interview mit einem Verantwortlichen, dazwischen die vielen kleinen Begegnungen, die am Ende die besten Geschichten liefern. Unter der Woche nimmt sich sogar Stürmerstar Nick Woltemade Zeit für ein Gespräch. Kaum ist das Interview im Kasten, geht es schon weiter – zum Podcast mit Almuth Schult, wo analysiert, diskutiert und die besonderen Momente dieses Turniers eingeordnet werden.

Wenn die deutsche Mannschaft ins Stadion fährt, ist Roman dabei. Wenn die Fans Stunden vor dem Anpfiff die Straßen in Schwarz-Rot-Gold verwandeln, taucht er ein in ihre Begeisterung. Und wenn der Schiedsrichter das Spiel anpfeift, sitzt Roman auf der Pressetribüne, schreibt, analysiert und fängt jene Momente ein, die Millionen Menschen später lesen. Heute Abend wartet bereits der nächste Höhepunkt: Deutschland trifft bei der Weltmeisterschaft auf die Elfenbeinküste. Auch dann wird Roman Gerth wieder im Stadion sein – mittendrin statt nur dabei, ganz nah am Geschehen und immer auf der Suche nach den Geschichten hinter dem Spiel.

Zwischen New York, Dallas oder Los Angeles trägt er dabei immer auch ein Stück Heimat im Gepäck. Denn der Mann aus dem Kirner Land hat nicht vergessen, wo seine Wurzeln liegen. In jeder Reportage, in jeder Anekdote und in jedem Bericht schwingt ein wenig die Bodenständigkeit seiner Heimatregion mit. Während die Welt auf die Stars des deutschen Teams blickt, erzählt Roman Gerth die Geschichten dahinter: von der Atmosphäre in den Stadien, von Begegnungen am Rande des Turniers und von der besonderen Magie einer Weltmeisterschaft. Und irgendwo zwischen amerikanischem Großstadttrubel und WM-Euphorie weht auch eine kleine, unsichtbare Fahne des Kirner Landes – hochgehalten von einem Reporter, der seine Heimat mit Stolz in die große weite Fußballwelt trägt.






