Kreisel im Schatten der Werbefahnen: Steinbruch-Unternehmen als Pate sorgt für geteilte Meinungen!

Was für ein Drama – ein „Fahnen-Drama“. Neuerdings wehen Flaggen stolz im Wind und tragen die Werbung des Steinbruchs durch die Luft. Nicht ein, sondern gleich zwei Banner schmücken das Herzstück des Kreisverkehrs. Welche Flagge sich als dritte dazugesellt – darüber darf man (noch) spekulieren. Ein Mast ist ja noch frei. Doch eines scheint sicher: Das Bildnis des Bürgermeisters wird es wohl nicht sein, wie einige scherzhaft vermuten. Doch, oh Schreck, könnte der Preis, den die Ortsgemeinde für diese wertvolle Patenschaft bezahlt hat, zu hoch sein? Maybe? Vielleicht? Immerhin verdient der ehrwürdige Kreisverkehr am Dorfeingang doch wahrlich Besseres als eine bunte Werbefläche zu sein. Man kann sich gut vorstellen, dass nicht alle Dorfbewohner vor Begeisterung in die Luft springen. Wie auch?

Wer, um Himmels willen, hat sich denn bitte Firmenfahnen als gewünschte Dekoration am Dorfeingang ausgedacht? Wurden die Bewohner überhaupt gefragt, oder entscheidet der Bürgermeister lieber im Alleingang über die visuelle Ästhetik des Dorfes? Vielleicht waren es ja dieselben Leute, die zusätzliche Parkplätze neben der Arztpraxis gefordert haben – da ist ja auch nichts, was die Schönheit eines Dorfes besser unterstreicht als noch mehr Asphalt! Ehrlich gesagt, das Unternehmen hätte sich keine bessere Werbeplattform wünschen können. Der Deal wurde geschickt eingefädelt! Es ist einfach bedauerlich, dass der einzige Kreisverkehr des Dorfes, und auch noch an so prominenter Stelle, nun ausschließlich als Leinwand für Werbezwecke dient. Manche mögen das ja vielleicht gelassener betrachten, aber nicht nur der Blog hätte sich gewiss eine andere, fantasievollere Gestaltung gewünscht – etwas, das den Geist des Dorfes und seine Einzigartigkeit widerspiegelt, statt nur Firmenfahnen im Wind flattern zu sehen.

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