Am Donnerstag, dem 5. November 2026, soll der Verbandsgemeinderat Kirner Land über das Planungskonzept zur Steuerung von Freiflächen-Photovoltaikanlagen (FFPVA) beraten und entscheiden. Im Vorfeld der Sitzung wurde eine präventive Eingabe an die Verbandsgemeinde Kirner Land, die Kommunalaufsicht bei der Kreisverwaltung Bad Kreuznach sowie die Landesplanung des Innenministeriums Rheinland-Pfalz gerichtet. Der Unterzeichner, Michael Schmitt aus Pleitersheim, thematisiert darin insbesondere die vorgesehene Flächenkulisse für Freiflächen-Photovoltaikanlagen und deren Vereinbarkeit mit den Vorgaben des Landesentwicklungsprogramms IV Rheinland-Pfalz. Im Mittelpunkt stehen dabei die Begrenzung der Flächeninanspruchnahme sowie die Belange der örtlichen Landwirtschaft. Mit der Eingabe werden unter anderem eine Prüfung durch die zuständigen Aufsichtsbehörden, die Absetzung des Tagesordnungspunktes und gegebenenfalls eine Überarbeitung des Planungskonzepts gefordert. Die vollständige Eingabe vom 3. November 2026 mit den darin enthaltenen Begründungen und Forderungen ist nachfolgend einsehbar:
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Viel Lärm um Äpfel und Birnen
Der „präventive Eilantrag“ klingt dramatisch, schießt aus meiner Sicht aber am Ziel vorbei:
* Zahlen durcheinandergebracht: Ein Höchstwert von 3 % für das gesamte VG-Gebiet soll doch erst einmal Wildwuchs verhindern. Das bedeutet keineswegs, dass jetzt 400 Hektar beste Ackerböden zugepflastert werden – hier werden schlicht Äpfel mit Birnen verglichen.
* Noch nichts entschieden: Der Rat beschließt am Donnerstag keine Solarparks, sondern berät zunächst über einen Orientierungsrahmen für die Zukunft.
* Falscher Ansatz: Einem gewählten Rat von außen vorschreiben zu wollen, worüber er überhaupt diskutieren darf, wirkt ziemlich fragwürdig.
Kritik gehört zur Demokratie dazu. Aber statt künstlicher Panikmache bräuchte es hier einfach mehr Sachlichkeit.