Die Idee klang einst nach einer schnellen und pragmatischen Lösung: Ausgediente Brauereitanks sollten zu riesigen Löschwasserreserven im Wald werden und im Ernstfall den Feuerwehren wertvolle Zeit verschaffen. Eine gute Idee, die vor allem angesichts zunehmender Waldbrandgefahr überzeugte. Nur: Die Tanks selbst haben bislang vor allem eines gelernt – Geduld. Seit Monaten stehen die ehemaligen Behälter der Kirner Brauerei auf dem Gelände der Spedition Fickert in Kirn-Sulzbach. Während über Standorte, Statik, Fundamente und mögliche Alternativen beraten wird, läuft die Uhr weiter. Und mit ihr die Lagerkosten: 1.800 Euro pro Monat. Spätestens im August wird die Marke von 15.000 Euro überschritten.
Nun soll nach der Sommerpause weiter geprüft und beraten werden. Eine Formulierung, die nach entspanntem Ferienmodus klingt – wäre da nicht die Tatsache, dass die Rechnung währenddessen nicht in den Urlaub fährt. Geld spielt offenbar keine Rolle. Bezahlt wird sie am Ende eh aus öffentlichen Mitteln. Der Fall zeigt einmal mehr: Zwischen einer guten Idee und ihrer Umsetzung kann manchmal ein erstaunlich großer Abstand liegen. Die Tanks sind jedenfalls schon einmal angekommen – zumindest auf der Rechnung. Der Öffentliche Anzeiger liefert in seiner heutigen Ausgabe online ein Update zu dem Projekt und zeigt, warum aus der vermeintlich einfachen Lösung inzwischen ein deutlich komplizierteres Vorhaben geworden ist.





Die Unfähigkeit der Verantwortlichen kann man ja mit Steuererhöhungen ausgleichen.
Hat doch in der Vergangenheit prima funktioniert.