Nach dem fast vollständig gelöschten Waldbrand in Traisen konzentrieren sich die Arbeiten nun auf die Nachbereitung. Für den Forstbetrieb Klostermann bedeutet dies weiterhin umfangreiche Einsätze im betroffenen Gebiet. Das Unternehmen aus dem Kirner Land ist dabei mit Mann und Maschine im Einsatz. Im Mittelpunkt stehen derzeit das Aufarbeiten gefällter Stämme die wiederum vom Forstamt als Industrie- beziehungsweise Brennhplz vermarktet werden. Diese Bäume waren während der Brandphase vorsorglich entnommen worden, um dem Feuer mögliche Ausbreitungsgrundlagen zu entziehen. Die dadurch entstandene Schutzschneise hat eine Breite von etwa einer Baumlänge und entspricht damit den üblichen forstlichen Standards zur Brandvorsorge. Sie dient dazu, eine weitere Ausbreitung möglicher Glutnester zu verhindern und den betroffenen Waldbereich zu sichern. Im Anschluss an die grobe Räumung werden verbliebene Wurzelstümpfe entfernt oder mit schwerem Gerät zerkleinert. Ziel ist es, eine weitgehend freie Schneise ohne brennbare Restmaterialien oder potenzielle Angriffsflächen für Feuer zu hinterlassen. Nach Angaben aus dem Umfeld der Arbeiten dürften die Aufräummaßnahmen noch bis zu drei Wochen in Anspruch nehmen.
Nach dem Feuer: Wenn der Wald vom Forstbetrieb Klostermann wieder „aufgeräumt“ wird




