Karlshof war erst der Anfang: Nach und nach stellen sich weitere Kommunen im Kirner Land auf das neue Modell um. Künftig werden immer mehr Bürgerinnen und Bürger ihren Wochenspiegel samt wöchentlicher Werbung selbst aus dem blauen Abholkasten mitnehmen müssen. Inzwischen ist auch Schwarzerden hinzugekommen. Vieles spricht dafür, dass sich dieses System langfristig flächendeckend durchsetzen wird. Über kurz oder lang dürfte die flächendeckende Verteilung an alle Haushalte der Vergangenheit angehören. Stattdessen wird es zentrale Anlaufstellen geben, an denen die aktuelle Ausgabe bereitliegt. Ein ähnliches Vorgehen ließe sich durchaus auch beim Mitteilungsblatt denken. Gerade bei jüngeren Haushalten landet es nicht selten ungelesen im Altpapier. Der gewohnte Rundum-Service würde damit zwar insgesamt entfallen, doch dieser Umstand scheint verkraftbar. Schließlich greifen dann nur noch diejenigen zu, die sich wirklich informieren möchten. Darüber hinaus könnten sich sogar positive Nebeneffekte ergeben: In Hochstetten etwa ließe sich der Wochenspiegel im örtlichen Lädchen auslegen. Das würde nicht nur die Versorgung sichern, sondern zugleich für mehr Frequentierung und zusätzliche Kundschaft sorgen.
Abholkasten statt Haustürzustellung: Neues Modell im Kirner Land





…und warum schafft man den Wochenspiegel nicht ganz ab, oder schaut sich die verkümmerten Reste an Informationsgehalt nicht einfach online an ?
Mittlerweile ist das doch nur noch ein „Käseblatt“ vollgestopft mit Werbung und fast „0“ Inhalt !
Von meiner Seite weg damit. Papierverschwendung ! Ich hab ihn schon seit 2 Jahren abbestellt.
Leider nur noch eine pro forma Hülle für die Werbung. Kostenlose Informationsquellen gehen besser.
Also schließt man alle aus die zu alt sind?
Und jeder fährt dann mit dem Auto da hin es abholen? Dann wird noch mehr CO2 Steuer fällig. Und Nebenjob für die Schüler fällt auch weg.
Ich bin gegen die Kasten-Lösung.
Wir beurteilen hier die Kastenlösung und nicht den Wochenspiegel.
Leider will den Nebenjob anscheinend Keine oder Keiner mehr.
Wenn wirklich nur noch diejenigen, die sich wirklich interessieren, zugreifen würden und nicht Leute aus dem Nachbarort, die vielleicht noch einen 5% Bon aus einem Werbeprospekt erhaschen wollen,
dann könnte wirklich weniger Papier
ungelesen in der Tonne landen.
Wenn dann noch genügend Exemplare in der Kiste drinn sind, damit jeder, der Interesse hat, auch versorgt wird,
könnte man ja mit der Lösung leben.