Altestraße in Hochstetten: Der Bus braucht Platz, der Falschparker ein Ticket

In Hochstetten scheint das Ordnungsamt Gefallen an Kontrollgängen gefunden zu haben. Erst vor zwei Wochen waren die Ordnungshüter unterwegs, nun erneut. Im Visier: die notorischen Bürgersteig-Parker (55 Euro Verwarnungsgeld). Halb drauf, ganz drauf – Hauptsache, das Auto steht. Dass Fußgänger dabei mitunter zu Hindernisläufern werden, scheint manchen wenig auszumachen. Besonders die Altestraße ist ein heißes Pflaster. So schmal, dass der Linienbus selbst ohne parkende Autos stellenweise seine liebe Mühe hat. Kommt dann noch ein Pkw hinzu, wird aus der Busfahrt schnell ein Slalom. Die Verkehrsbetriebe haben deshalb offenbar schon mehrfach um Kontrollen gebeten. Abhilfe soll nun eine neue Parkordnung schaffen. Wie Jürgen Zaretzky bestätigt, sind eingezeichnete Parkbuchten geplant. Ein entsprechender Plan ist in Arbeit. An breiteren Stellen darf künftig geparkt werden, dazwischen gilt Halteverbot. Eine durchaus sinnvolle Lösung – klare Linien statt Parkplatz-Poesie. Bis dahin heißt es: Augen auf beim Parken! Denn die Zeiten, in denen man sein Auto einfach irgendwo abstellen konnte, scheinen vorbei. Und wer den Bürgersteig weiterhin für seinen privaten Stellplatz hält, könnte bald feststellen: Das Ordnungsamt versteht bei dieser Frage keinen Spaß.

One thought on “Altestraße in Hochstetten: Der Bus braucht Platz, der Falschparker ein Ticket”

  1. Super Idee. Parkmöglichkeiten zu kennzeichnen. Ansonsten Parkverbot.
    ABER …:
    Das „System“ funktioniert schon seit Jahren, in der Binger Landstraße, nicht.
    Jeder parkt wie er will. Am besten auch noch vor Grundstückseinfahrzen.
    Und Freitags ab 12 Uhr hat DAS AMT Wochenende und Samstag, Sonntag gilt dann: Jeder parkt, wo er will …

    Die Farbe für die neuen Parkraummarkierungen könnt Ihr euch sparen !!!

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