Terminhinweis: Landrätin stellt sich den Fragen aus dem Kirner Land zur Lage der Schulen

Nachdem die Ankündigung von Landrätin Bettina Dickes, möglicherweise Anfang der 2030er-Jahre einen Schulstandort in Kirn aufzugeben, im Kirner Land für erheblichen Wirbel gesorgt hat, soll nun der direkte Austausch folgen. Am 24. September will sich die Landrätin den Fragen und Einwänden der Beteiligten aus Schule und Politik stellen. Den Termin gab VG-Bürgermeister Thomas Jung bekannt. Unterdessen haben bereits Gespräche mit den Schulleitungen in Kirn stattgefunden. Dabei ging es zunächst darum, sich gegenseitig auf den aktuellen Stand zu bringen und die unterschiedlichen Perspektiven zusammenzutragen. Ziel sei es, für die Schullandschaft im Kirner Land das Bestmögliche herauszuholen. Einigkeit besteht offenbar darin, dass es sich um ein wichtiges Thema handelt, das mit der notwendigen Sorgfalt diskutiert werden müsse. Der Termin am 24. September dürfte damit mehr sein als ein gewöhnlicher Austausch. Nach dem Aufschrei der vergangenen Wochen wird sich zeigen, wie geschlossen das Kirner Land gegenüber den Überlegungen des Kreises auftritt. Denn die mögliche Schließung einer Realschule ist für die Region keine Randfrage. Sie berührt die Zukunft der Schullandschaft ebenso wie die Entwicklung des Schulstandorts Kirn insgesamt. Eines scheint bereits jetzt klar: Wehrlos will sich das Kirner Land bei dieser Frage offenbar nicht zeigen