Angreifer entlarvt: Kein Mufflon, sondern ausgebüxter Schaf-Bock

Der Übeltäter ist scheinbar entlarvt: Ein Mufflon aus freier Wildbahn war es tatsächlich nicht. Wie der zuständige Jagdpächter ermittelte, handelte es sich bei dem Angreifer um einen „Wildschaf-Bock“, der auf einer Weide in unmittelbarer Nähe des Tatortes gehalten wird. Aus bislang ungeklärten Gründen war das Tier ausgebüxt und hatte den Angriff gestartet. Eigentlich gilt der Bock mit dem Glöckchen um den Hals als zahm (Foto Jagdpächter). Der auf dem Bild so friedlich wirkt, soll offenbar die Seniorin vor ihrer Haustür in Dhaun attackiert und schwer verletzt haben. Zeugen hatten berichtet, dass das angreifende Tier eine Glocke um den Hals trug – ein entscheidendes Detail, das sich nun als wichtiges Indiz herausgestellt hat. Genau dieses Merkmal führte schließlich zur Identifizierung des Tieres. Damit stellte sich heraus, dass das Tier nicht in freier Wildbahn lebt und somit auch nicht in den Zuständigkeitsbereich des Jagdpächters fällt. Die „Fahndung“ nach dem tierischen Angreifer kann damit eingestellt werden – die in freier Wildbahn lebenden Mufflons sind jedenfalls raus. Wanderer können also aufatmen und sich weiterhin sicher auf Wiesen und in Wäldern der Umgebung aufhalten.