Der Verbindungsweg zwischen St. Johannisberg und Karlshof (Promilleweg) ist eigentlich klar geregelt: Mit dem Verkehrszeichen Zeichen 250 und dem Zusatz „Anlieger frei“ ist die Durchfahrt für den allgemeinen Kfz-Verkehr untersagt. Dennoch zeigt die Realität ein anderes Bild – der Weg wird offenbar regelmäßig als Abkürzung genutzt, und das nicht zu knapp. Besonders problematisch: Viele Fahrzeuge sind dort deutlich zu schnell unterwegs. Statt der gebotenen Vorsicht und angepassten Geschwindigkeit berichten Anlieger von regelrechten Rasern, die meinen, deutlich schneller als erlaubt fahren zu müssen. Und das sind nach Aussagen vor Ort keineswegs Einzelfälle.
Die Folgen sind inzwischen gravierend. So wurde kürzlich eine Katze des Inhabers vom Waldhof überfahren und getötet, eine weitere schwer verletzt – beide Tiere wurden einfach liegengelassen (Foto Graf Gatterburg). Für den Eigentümer ist das Maß voll: Ihn stört nicht nur der unzulässige Durchgangsverkehr, sondern vor allem auch die Rücksichtslosigkeit vieler Verkehrsteilnehmer. Hinzu kommt ein weiteres Problem: Die beiden Bodenschweller, die eigentlich zur Geschwindigkeitsreduzierung dienen sollen, sind stark beschädigt und erfüllen ihren Zweck kaum noch. Nach Angaben des Eigentümers wurden diese im Zuge von Maßnahmen rund um einen Solarpark des Energieunternehmens RWE in Mitleidenschaft gezogen.
Damit verschärft sich die Situation zusätzlich: Ein Weg, der eigentlich dem ruhigen Anliegerverkehr vorbehalten ist, wird zur inoffiziellen Durchgangsstrecke – mit zu hoher Geschwindigkeit, mangelhafter Verkehrsberuhigung und zunehmenden Gefahren für Mensch und Tier. Der Unmut vor Ort wächst entsprechend. Graf Gatterburg erwägt sogar eine Videoüberwachung zu beantragen. Gefordert werden nicht nur konsequentere Kontrollen des Durchfahrtsverbots, sondern auch eine Instandsetzung der Verkehrsberuhigungsmaßnahmen, damit der Promilleweg wieder das wird, was er sein soll: ein sicherer Weg für Anlieger und Radfahrer.





Ich würde behaupten, dass mehr Ortskundige den Promilleweg nutzen, als die reguläre Durchfahrt durch Dhaun.
Zumindest kann ich mir in über 50% der Fälle sicher sein, dass wenn ich am Hochstettener Friedhof einer Drängler hinter mir habe, ihn an der Abzweigung los bin.
Fragwürdig erscheint mir aber, weshalb man eine Bengal Rassekatze, die mit der Größe der Flecken gerne 1000/1200€+ kostet draußen herumlaufen lässt.
Das Geld wäre dann wohl besser schon früher in eine Überwachung geflossen. Aber muss ja jeder selbst wissen wie er/sie sein Geld investiert. Mein Beileid gilt auf jeden Fall der Katze.
War auch mein erster Gedanke, warum man eine Rassekatze dort rauslässt, zumal, wenn man die Erfahrung der Gefahr schon mal gemacht hat …
Habe selbst 2 Katzen durch „Straßenverkehr“ verloren.
Dabei ist es egal, ob aus dem Tierheim, aus einer Edelzucht oder einer Anliegerstraße……
Damit müssen Katzenhalter immer rechnen !