Kirner Krankenhaus Thema in der Wahlarena – viele Worte, wenig Konkretes

Am Abend lief im SWR-Fernsehen aus Mainz die Sendung „Wahlarena“ mit allen Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten. Unter den Zuschauerinnen und Zuschauern war auch Michael Müller von der BI Kirner Krankenhaus – und er war nicht nur dabei, sondern mittendrin. Nach einem Einspieler über die Situation rund um das Kirner Krankenhaus bekam er die Gelegenheit, seine Fragen direkt an die Politiker zu richten. Es ging um die Zukunft der medizinischen Versorgung vor Ort, um Verantwortung und um konkrete Perspektiven für die Region. Die Antworten? Nun ja. Viel Verständnis, viele Worte – aber wenig Konkretes. Wer auf klare Zusagen oder neue Ideen gehofft hatte, wurde eher enttäuscht. Alles blieb schwammig. Irgendwie, mit irgendeinem Konzept, soll es auch für Kirn weitergehen, richteten die Kandidaten an die Adresse von Müller, bei dem sich alle artig für sein Engagement bedankten.

Diese Dankesworte waren allerdings durchaus berechtigt. Denn ohne den Einsatz der Bürgerinitiative wäre das Kirner Krankenhaus vermutlich längst abgewickelt worden – und nur noch ein Mahnmal eines einstigen Medizinstandorts. Müller war mit den geäußerten Vorstellungen für Kirn nicht zufrieden. Einzig der Kandidat der Freien Wähler sagte diesen einen entscheidenden Satz: „Mit uns in der Regierung wird kein weiteres Krankenhaus geschlossen.“ Alle anderen eierten herum. Die SPD schon seit Jahren. Sie hatte zuletzt ja den Hut auf. Trotzdem war es wichtig, dass die Situation in Kirn in dieser Runde zur Sprache kam. Denn genau darum geht es: die Probleme vor Ort sichtbar zu machen und die Verantwortlichen damit zu konfrontieren. Und Mainz kennt mittlerweile das Kirner Völkchen, das für ihr Krankenhaus kämpft, notfalls auch mit harten Bandagen. Bericht folgt…

2 thoughts on “Kirner Krankenhaus Thema in der Wahlarena – viele Worte, wenig Konkretes

  1. Herzlichen Dank an die Eheleute Ellen und Michael Müller als unermüdliche Kämpfer und Botschafter im Dauereinsatz für unsere Region! Gemeinsam das Beste für unsere Region!
    Und dazu gehört unser Krankenhaus!

    1. Ich möchte dieses Dankeschön auch an all meine Kolleginnen und Kollegen richten, die weiter in ihrem Krankenhaus arbeiten und nicht lukrativeren Angeboten gefolgt sind. Ohne sie wäre „das Kirner Krankenhaus vermutlich längst abgewickelt worden.“

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