Das nächste Kapitel im traurigen Dauertheater: Diesmal stehen die Müllsäcke in Reih und Glied entlang des Parkplatzes an der B 41 zwischen Bärenbach und Kirn-Sulzbach. Ein offenbar bestens eingeführter „Entsorgungsstandort“ für alle, die ihren Dreck möglichst unkompliziert und kostenlos loswerden möchten. Die Bedingungen sind schließlich perfekt: ungesehen, unbewacht und etwas abseits der Straße. Kofferraum auf, Säcke raus – und schon ist die private Müllentsorgung erledigt. Nur verschwunden ist der Müll natürlich nicht. Er bleibt liegen – einer neben dem anderen, fast schon ordentlich aufgereiht. Hausmüll, Verpackungen und sonstiger Unrat verschandeln den Parkplatz und damit die Landschaft. Die Verursacher fahren davon, die Allgemeinheit darf sich um die Hinterlassenschaften kümmern. Ein hervorragender Service: kostenlos für den Müllsünder, bezahlt von allen anderen. Und so bleibt die Frage: Wie lange soll dieses traurige Spiel eigentlich noch weitergehen? Ein Parkplatz ist schließlich kein kostenloser Entsorgungsbetrieb – auch wenn manche ihn offenbar genau dafür halten.
Ungesehen, unbewacht, illegal abgestellt – der etwas andere Entsorgungsservice




